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Bank und Kapitalmarktrecht
Rechtsanwalt-Kaufmann-Online-Banking-Betrug-Haftung
30
Mrz

Online-Banking-Account gehackt – wer haftet bei Schäden?

Online Banking Betrugswelle - Wer haftet für den Schaden?
Anete Lusina von Pexels

Betrugswelle im Online-Banking

Durch das Online-Banking können Sie Ihre täglichen Bankgeschäfte einfach, flexibel und bequem erledigen. Leider ist das Ganze nicht immer so sicher, wie es scheint. Immer häufiger kommt es dazu, dass die jeweiligen Systeme kompromittiert und somit die dort gespeicherten Daten manipuliert werden. Doch wer haftet für die Schäden, die durch eine solche Manipulation der Daten entstehen?

Was ist vorgefallen beim Online Banking Betrug?

Aktuell wird vermehrt vor einer Betrugswelle im Online-Banking gewarnt. Im Februar des Jahres 2021 vertrat Herr Rechtsanwalt Kaufmann einen Mandanten der ebenfalls Opfer dieser Betrugswelle wurde. Dieser wollte sich in seinem Online-Banking-Account anmelden, um anschließend zwei Überweisungen in Auftrag zu geben. Obwohl er diesen Vorgang wie gewohnt durchgeführt hat, erschien ihm weder eine Überweisungsbestätigung, noch eine Fehlermeldung. Die beiden Wiederholungsversuche am Folgetag führten ebenfalls nicht zum Erfolg. Nachdem der Mandant auf Anforderung eines im Stil der Webseite gehaltenen Fensters eine Demo-Überweisung ausgeführt hatte, wurde er darüber informiert, dass eine Überweisung eines sehr hohen Geldbetrags an ein ihm unbekanntes Konto erfolgt sei. Dabei sei sich der Mandant sicher, eine solche nie vorgenommen zu haben.

Was haben die Parteien gegeneinander einzuwenden?

Obwohl der Mandant die Vornahme der Überweisung abgestritten hat, wurde ihm mitgeteilt, dass eine Rückführung der Überweisung nicht möglich sei. In solchen Fällen haben die Banken oftmals einiges gegen einen Schadensersatzanspruch des Mandanten einzuwenden. Sie unterstellen dem Verbraucher beispielsweise eine grobe Fahrlässigkeit und halten ihm vor, den Computer nicht ausreichend gesichert zu haben. Zwar sind dies berechtigte Gründe, die gegen die Haftung der Banken sprechen könnten, dennoch haben auch sie für die Sicherheit im Online-Banking zu sorgen.

Lösung des Problems: Wer haftet für Schäden?

Da es sich bei einem solchen Verhältnis zwischen der Bank und dem Verbraucher um einen Zahlungsdiensterahmenvertrag handelt, ist die Bank zu einer Rückerstattung des Betrags verpflichtet, wenn der Verbraucher die Zahlung nicht autorisiert hat. Des Weiteren hat der Mandant einen Anspruch auf Schadensersatz, wenn die Online-Banking-Systeme der Bank kompromittiert waren. Dabei trägt die Bank sowohl für die Autorisierung als auch für die Feststellung des kompromittierten Systems die Beweislast. Um den Einwänden der Bank standzuhalten, ist es empfehlenswert, diesen nicht ohne anwaltlichen Beistand gegenübertreten. Beauftragen Sie einen Anwalt mit der rechtlichen Vertretung, so kann dieser dafür sorgen, dass Sie den Betrag in Form eines Schadensersatzes zurückerstattet bekommen.

Link zur Entscheidung des LG Nürnberg-Fürth über einen ähnlichen Fall: https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA210300873&wt_mc=pushservice&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp

Suchen Sie Hilfe bei einem solchen Betrug?

Falls Sie ebenfalls von der Betrugswelle im Online-Banking betroffen sein sollten und sich fragen, wie Sie nun weiter vorgehen sollen, steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Kaufmann mit seiner jahrelangen Expertise im Bank- und Kapitalmarktrecht für eine Beratung und auch die Eröffnung des Rechtsweges zur Seite. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir helfen Ihnen gerne weiter.


Welche Gefahren bringt das Online-Banking?

Aktuell wird vermehrt vor einer Betrugswelle im Online-Banking gewarnt. Hierunter fallen beispielsweise Fälle, in denen die Verbraucher dazu aufgefordert werden Demo-Überweisungen auszuführen. Dem Betrüger gelingt es damit, die Konten zu hacken und die Betroffenen überweisen unbewusst hohe Geldsummen an ein unbekanntes Konto. Durch mangelnde Sicherheit beim Online-Banking, droht dem Verbraucher also die Gefahr hohe Geldbeträge zu verlieren. In bestimmten Fällen ist die Bank jedoch dazu verpflichtet, für die entstandenen Schäden zu haften..

Was haben die Parteien gegeneinander einzuwenden?

Eine Rückführung der Überweisung sei in den meisten Fällen nicht möglich. In solchen Fällen haben die Banken auch oftmals einiges gegen einen Schadensersatzanspruch des Verbrauchers einzuwenden. Sie unterstellen dem Verbraucher beispielsweise eine grobe Fahrlässigkeit und halten ihm vor, den Computer nicht ausreichend gesichert zu haben. Zwar sind dies berechtigte Gründe, die gegen die Haftung der Banken sprechen könnten. Dennoch haben auch sie für die Sicherheit im Online-Banking zu sorgen.

Wie ist das Online Banking Fraud Problem zu lösen?

Da es sich bei einem solchen Verhältnis zwischen der Bank und dem Verbraucher um einen Zahlungsdiensterahmenvertrag handelt, ist die Bank zu einer Rückerstattung des Betrags verpflichtet, wenn der Verbraucher die Zahlung nicht autorisiert hat. Des Weiteren hat der Verbraucher einen Anspruch auf Schadensersatz, wenn die Online-Banking-Systeme der Bank kompromittiert waren. Dabei trägt die Bank sowohl für die Autorisierung als auch für die Feststellung des kompromittierten Systems die Beweislast. Um den Einwänden der Bank standzuhalten, ist es empfehlenswert, diesen nicht ohne anwaltlichen Beistand gegenübertreten. Beauftragen Sie einen Anwalt mit der rechtlichen Vertretung, so kann dieser dafür sorgen, dass Sie den Betrag in Form eines Schadensersatzes zurückerstattet bekommen.

Quellen

Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
27
Okt

Schadensersatz gegen die Bank bei Betrug im Online-Banking

In einem Prozess vor dem Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck vertrat Herr Rechtsanwalt Kaufmann einen Verbraucher. Dieser war Opfer eines Betruges beim Online-Banking geworden. Als er sich in das Online-Banking-Portal seiner Hausbank einloggte, wurde er um die Erneuerung seiner Sicherheitsinformationen gebeten. Hierzu soll er eine TAN eingeben, die er durch klicken auf eine gesonderte Schaltfläche per SMS erhalten würde. Der Verbraucher klickte auf die Schaltfläche, erhielt die TAN und gab diese ein. Als er anschließend seien Kontostatus einsah, stellte er fest, dass er angeblich durch die TAN-Eingabe 2.100 € überweisen habe

Er wandte sich deshalb an Herrn Rechtsanwalt. Dieser Kaufmann forderte von der Bank für den Schadensersatz wegen nicht autorisierter Zahlung. Er machte geltend, dass das Portal bzw. die TAN-Eingabe durch einen Dritten manipuliert worden sei. Dies habe der Verbraucher nicht erkennen können. Hiergegen wandte sich die Bank. Sie bestätigte zwar die Manipulation, warf dem Verbraucher aber grobe Fahrlässigkeit vor. Er hätte erkennen müssen, dass der Vorgang der TAN Eingabe manipuliert war. Ferner habe er sein Computer nicht ausreichend gesichert. Die Bank müsse daher nicht haften.

Die Bank war im Prozess nicht in der Lage ihre Auffassung zu untermauern oder zu beweisen. Das Gericht folgte letztlich Herrn Rechtsanwalts Kaufmanns Ansicht. Er gewann den Prozess.

Sind Sie auch Opfer von betrügerischen Zahlungsvorgängen geworden? Herr Rechtsanwalt Kaufmann steht Ihnen als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts in solchen Fällen gerne unter den unten angegeben Kontaktdaten mit Rat und Tat zur Seite.

Adresse: Rechtsanwalt Kaufmann, Heilbronnstr. 2, 28832 Achim

Telefon: 04202 / 6 38 37 – 0

E-Mail: info@rechtsanwaltkaufmann.de

Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
15
Sep

Kann der Bitcoin als Geld angesehen werden?

Zurzeit zerbricht sich die ganze online-welt um genau diese Frage den Kopf. Können Kryptowährungen als Währung angesehen werden? Darunter ist der Bitcoin wohl die bekannteste aller Kryptowährungen. Er beruht auf die Blockchain-Technologie und wird als online Zahlungssystem angesehen. Jedoch unterliegt er keiner Bank oder anderen Zahlungsaufsicht was die Frage, ob der Bitcoin als Währung angesehen werden kann deutlich erschwert.

Hierfür sollte zuerst einmal geklärt werden was Geld überhaupt ist. Grundsätzlich wird Geld in Münzen und Banknoten berechnet, diese werden als Sachen angesehen und gilt als Tausch- und Zahlungsmittel, welches auch als Maßstab und Recheneinheit genutzt wird. Der Bitcoin müsste folglich als Sache gelten und banklich reguliert werden, um als Geld angesehen zu werden. Um eine Sache sein zu können müsste der Bitcoin durch einen Vertrag oder sonstiges von einer Person auf die andere übertragbar sein. Das ist natürlich möglich. Problematisch wird jedoch die Regulierung durch eine Bank. Hierbei wurde der Kryptowährung allerdings von der Rechtsprechung ein Sonderstatus zugeschrieben, was zur Folge hat das es keiner Regulierung benötigt. Diese Entscheidung kommt wohl auch durch die große Bedeutung der online-Währung in der heutigen Zeit zustande. Demnach handelt es sich beim Bitcoin um Geld.

Sie möchten sich näher zum Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung informieren oder stehen vor einem rechtlichen Hindernis, so steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann für die Beratung zur Seite und kann Ihnen den Rechtsweg eröffnen.

Wirtschaftsstrafrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann
09
Sep

Was hat Geldwäsche mit Kryptowährung zu tun?

Kriminelle suchen immer einen Weg, um Ihr Geld noch einfacher zu waschen und somit ihr illegales Geld in legales Geld zu verwandeln. Dieser Prozess könnte nun durch die Kryptowährungen deutlich vereinfacht werden.

 

Aber was ist Kryptowährung überhaupt und wieso wird das Geldwaschen dadurch so vereinfacht? Kryptowährungen sind Währungen die online generiert werden. Der Bitcoin ist dabei wohl die bekannteste und sie beruht auf der Blockchain-Technologie. Dieses zu erklären wäre nun ein bisschen weitreichend. Aber um es vereinfacht darzustellen, man erzeugt es durch Trading- und Miningprogramme. Was macht Kryptowährung nun so attraktiv für Geldwäscher? Transaktionen von Geldmitteln werden auf pseudonymer-Basis getätigt, somit wird mit Geld gehandelt, welches gar nicht wirklich existiert. Zudem gibt es auch noch Programme, wie zum Beispiel den Tumbler-Dienst, die die Herkunft der Kryptowährung verschleiern. Man besitzt also eine Währung im Internet bei der nicht nachzuvollziehen ist woher sie kommt. Leider ist die Gesetzeslage in Bezug auf die Kryptowährung noch nicht genug ausgereift. Was kann nun der normale Benutzer von Kryptowährung tun, um nicht der Geldwäsche beschuldigt zu werden? Vermeiden Sie unseriöse Plattformen, die meist benutzten sind, zum Beispiel Libertex, Etoro, Roboforex und BDSwiss. Hinzu kommt, dass Sie Transaktionen genauestens dokumentieren sollten, um, wenn es zu einer Beschuldigung kommt, auf der sicheren Seite zu sein.

 

Sie wurden der Geldwäsche beschuldigt oder haben sonstige Probleme mit Kryptowährung und möchten Ihre Möglichkeiten, wie Sie dagegen vorgehen können, aufgezeigt bekommen,

so steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann für die Beratung zur Seite und kann Ihnen den Rechtsweg eröffnen.

Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
20
Mai

Banken und Sparkassen kündigen langjährige Sparverträge

Wenn die Gewinne der Banken durch niedrige Zinsen schrumpfen, bekommt das auch der Kunde zu spüren.

Das erfahren gerade ganz besonders die Kunden und Inhaber von langjährigen Sparverträgen. Einst als lukrative Form der Anlage gepriesen, werden solche Sparverträge aufgrund der für Kunden günstigen Zinsen und/oder Prämien zunehmend zur Belastung für die Finanzinstitute.

So kündigen Banken und Sparkassen derzeit massenweise solche Altverträge. Gestützt wird dieses Vorgehen durch die Entscheidung des BGH vom 14.05.2019. Allerdings stellt der BGH auch heraus, dass nicht zwangsläufig alle langjährigen Verträge wirksam gekündigt werden können. Es kommt demnach in jedem Fall darauf an, ob z.B. eine Mindestlaufzeit vereinbart wurde und ob diese erreicht ist. Weiter kommt es darauf an, ob eine maximale Prämie erreicht und gezahlt wurde.

Wenn Ihr langjähriger Sparvertrag durch Ihre Bank/Sparkasse gekündigt wurde, empfiehlt sich in jedem Fall eine fachanwaltliche Überprüfung.

Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
13
Feb

So können sie sich von der Restschuldversicherung lösen

Seit vielen Jahren verkaufen Banken neben Raten Krediten ihren Kunden auch gleichzeitig noch Restschuldversicherungen. Diese Versicherungen springen ein, wenn Arbeitslosigkeit, Krankheit oder der Tod eintritt. An sich ist die Idee durchaus lobenswert, aber diese Versicherungen sind oftmals nicht notwendig und blähen die Kosten Ihres Kredites in der Regel nur unnötig auf. Denn profitieren werden im Zweifelsfall nicht Sie, sondern nur die Banken oder Sparkassen. Diese bekommen durch die ausgezahlte Provision des Versicherers nämlich eine zweite Einnahmequell in Form einer monatlichen Provision die Sie zahlen. Für Sie als Kunde Fallen so zu den Zinsen auch noch die Versicherungsprämien und die Provisionen der Bank an. Im Ergebnis wird so aus einem 10.000 Euro Kredit schnell ein Betrag von 24.000 Euro, der von Ihnen zurückgezahlt werden muss.

Diese Kosten werden sehr schnell übersehen, da sie nicht mit im zu zahlenden Gesamtbetrag des Darlehensvertrages aufgeführt sind und auch nicht mit im effektiven Jahreszins einberechnet sind. Hierdurch würde Ihnen im Ergebnis deutlichen werden, dass das Darlehen nicht mehr vier oder fünf Prozent pro Jahr kostet, sondern zehn Prozent und mehr. Dass Sie als Kunden die Versicherung dennoch abschlossen, liegt sowohl an Überzeugungskraft der Finanzberater als auch am Anschein, es würde den Kredit nicht ohne die Versicherung geben oder das dadurch bessere Konditionen entstehen. Diese Annahme ist leider falsch. Besonders verwerflich ist, dass einzelnen Kreditinstituten und Filialen mit gezielten Vertriebsstrategien Ihre Kunden zum Abschluss einer Restschuldversicherungen verleiten.

Von wesentlicher Bedeutung ist aber, dass ein Verbraucher eine Woche nach Vertragsschluss noch einmal über sein Widerrufsrecht aufgeklärt werden muss. Diese Belehrungsschreiben von Banken und Sparkassen entsprechen allerdings eher einem werblichen Willkommensschreiben für den Kunden anstatt einer sachlichen Aufklärung über das Widerrufsrecht, wenden Verbraucherschützer ein. Auch sind diese Widerrufsbelehrungen von Banken und Sparkassen in der Regel fehlerhaft, wodurch der Kredit ohne Zinszahlung und ohne Restschuldversicherungszahlung zurückbezahlt werden kann. Hierdurch sparen sie in der Regel mehrere Tausend Euro an Restschuldbefreiungen und Zinsen!

Wenn Sie eine Restschuldversicherung für Ihren Kredit abgeschlossen haben sollten Sie daher unbedingt in Erwägung ziehen sich von dieser zu lösen. In diesen Fällen steht Ihn Herr Rechtsanwalt Kaufmann als Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht mit seinem Fachwissen zur Seite und steht Ihnen für die Beratung und die Geltendmachung Anspruches zur Seite. Rufen Sie uns daher an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
20
Nov

Missbrauch von Video-Ident-Verfahren – wer haftet gegen wen?

Mittlerweile bieten viele Kreditinstitute zur Identifizierung der Kunden bei unter anderem Kontoeröffnungen ein „Video-Ident-Verfahren“ an. Bei dem „Video-Ident-Verfahren“ können sich die Kunden über einen Videoanrufen gegenüber dem Kreditinstitut identifizieren. Innerhalb dieses Videotelefonats mit Hilfe von Programmen oder Apps muss der Kunde zur Identitätsprüfung einen gültigen Personalausweis oder Reisepass in die Kamera halten und Fragen zu seiner Person beantworten. Der Weg des Kunden zur Filiale oder das umständliche „Post-Ident-Verfahren“ bleibt den Kunden dadurch erspart und erspart viel Aufwand.

Internetbetrüger nutzen das elektronische Verfahren zur Kontoeröffnung oder Auftragsdurchführung für sich aus. So werden Personen unter falschen Vorwänden dazu gebracht ihre persönlichen Daten preiszugeben und an einem „Video-Ident-Verfahren“ teilzunehmen. Die unter dem Namen der Opfer eröffneten Konten und durchgeführten Transaktionen verwenden die Betrüger dann für kriminelle Zwecke wie z.B. für den Betrieb von unechten Onlineshops.

Es gibt viele Warnsignalen, die darauf deuten, dass eine Betrugsmasche vorliegt. So wie zum Beispiel:

  • Nutzung von Bewerbungsverfahren auf Onlineplattformen ohne die Möglichkeit eines persönlichen Kontaktes.
  • Teilnahme an einem Video-Ident-Verfahren zur Kontoeröffnung zur Identifikation für ein Jobangebot zu identifizieren.
  • Aufforderung zum Test eines Video-Ident-Verfahrens und so Aufforderung zur scheinbar fiktiven Kontoeröffnung für sich selbst

Wenn Sie meinen auf eine derartige betrügerische Masche hereingefallen zu sein, sollten Sie schnellstmöglich Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft erstatten. Daneben sollten Sie den Betrug bei Ihrer Bank unverzüglich melden und das Konto sperren lassen. Zahlungen, die auf diese Weise scheinbar von Ihnen getätigt wurden, wodurch zum Beispiel Dispo-Kredite aufgenommen wurden, lassen sich über den Weg der unautorisierten Zahlungen von der Bank auf das Konto zurückerstatten und können so rückabgewickelt werden.

Lassen sie daher unbedingt auf dem Wege der unautorisierten Zahlungen von der Bank prüfen, welche Möglichkeiten in Betracht kommen und informieren Sie sich über eben diese. Machen Sie Ihre Ansprüche auf Rückzahlung der Überweisungen von der Bank geltend. Wir stehen Ihnen als Fachanwaltskanzlei mit Rat und Tat zur Seite. Sie können uns gerne eine Nachricht schreiben oder und unter unserer Telefonnummer erreichen.

Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
17
Nov

Fehlerhafte Überweisungen

Eine Zahl vertauscht oder versehentlich die falsche Taste gedrückt, schon ist die Überweisung bestätigt und das überwiesene Geld kommt nicht beim Empfänger an, sondern bei einer anderen Person. Alle diese Fälle haben eines gemeinsam: Der selbst eingetragene Name des Empfängers und der durch die IBAN identifizierte Kontoinhaber sind nicht identisch. Was passiert mit dem Geld und kann man es zurück bekommen und wenn ja, von wem?

Sobald ihr Geldhaus die angewiesene Zahlungen im Einklang mit der angegebenen IBAN durchführt, haftet jene nicht, auch wenn keine Übereinstimmung vonseiten des Namens und der IBAN vorliegt. Keine der beiden beteiligten Banken ist zu einer Rückzahlung verpflichtet. Solange die ausführende und die empfangende Bank den Auftrag unter Beachtung der IBAN korrekt durchgeführt haben, ist eine Haftung der Bank für eine fehlerhafte Ausführung oder nicht erfolgte Ausführung nicht möglich.

Dennoch sind alle an der Überweisung involvierten Banken dazu gehalten sich darum zu kümmern, dass der Überweisende den fehlerhaft überwiesenen Geldbetrag wiederbekommt. Insbesondere die Bank des Empfängers ist dafür verantwortlich dem Überweisenden die nötigen Informationen zur Person des Empfängers zu geben, sodass der Überweisende den Betrag auf dem Rechtsweg erstreiten kann. Der Empfänger ist dem Überweisenden in diesem Fall immer zu einer Rückzahlung verpflichtet, soweit er das Geld ohne Grund erlangt hat. Eine Durchsetzung der Rückzahlung über den Rechtsweg ist hier in der Regel erfolgreich.

Sollten Sie ausversehen eine derartige Überweisung durchgeführt haben, so sollten Sie unbedingt prüfen lassen, welche Möglichkeiten bestehen die Zahlung zurückzufordern und sich mit allen Beteiligten auseinandersetzten. Wir stehen Ihnen als Fachanwaltskanzlei zur Seite und helfen Ihnen bei der Durchsetzung der Rückzahlung und im Umgang mit den betreffenden Banken. Sie können uns telefonisch erreichen oder schreiben Sie uns doch eine E-Mail an info@rechtsanwaltkaufmann.de.

 

Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
08
Jul

Prospekthaftung und Schadensersatz bei Schiffsfonds

Nach Urteil vom Landgericht Hamburg vom 07.03.2019 – 321 O 10/18 (nicht rechtskräftig)

Den Anlegern in dem von der Lloyd Fonds AG aufgesetzten Schiffsfond für die insolvente MS Thira Sea Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG wird ein Schadensersatz in Höhe der gesamten Anlage zugesprochen. Zuvor ging den Anlegern durch die Insolvenz das gesamte eingesetzte Kapital verloren. Grund hierfür ist, dass der Prospekt des Fonds fehlerhaft gewesen ist und die Anleger so nicht ordnungsgemäß über alle Risiken informieren konnte. Insbesondere ist Problematisch, dass das Prospekt nicht über 105 %-Währungsklausel des Prospekts aufklärt und das dadurch entstehende Risiko nicht erläutert.

 

Eine solche Klausel führt nämlich bei negativer Entwicklung von Wechselkursen zu Doppelbelastungen der Fondsgesellschaft. Durch Wechselkursänderungen muss die Gesellschaft mehr Vermögen aufwenden um die Raten des Darlehns zurückzuerstatten. Die Fondsgesellschaft schuldet gleichzeitig auch zusätzliche Ausgleichssummen durch die Überschreitung der 105 %-Währungsklausel. Darlehnssumme werden hierdurch aber nicht gleichzeitig auch verringert, wodurch Doppelbelastungen entstehen.

 

Ein Schadensersatz aufgrund von Prospekthaftung entsteht somit. Dieses Urteil ist von großer Bedeutung, da diese 105 %-Währungsklauseln in annähernd allen Schiffsfondprospekten enthalten sind. Diese Klauseln werden aber in den Prospekten entweder gar nicht oder nur kurz und unvollständig dargestellt. Hierdurch enthalten die Prospekte daher nicht alle relevanten Informationen, wodurch dann eine unvollständige Risikoaufklärung im Prospekt vorliegt und somit ein fehlerhafter Prospekt, wodurch Anleger in Schifffonds ein Schadensersatz aus der Prospekthaftung zusteht.

 

Wenn auch Sie Anleger in einem solchen Fonds sind und Verluste erlitten habe sollte, zögern Sie nicht und lassen sie das Prospekt des Schiffsfonds umgehend auf Fehler überprüfen. Nur so können Sie ihre Verluste wieder ausgleichen. Rufen Sie uns daher an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir helfen Ihnen gerne weiter und beraten Sie bezüglich des Prospektes.

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Bank-und-Kapitalmarktrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann-Verden
24
Jun

Rückforderung der Vorfälligkeitsentschädigung

Wenn der Kreditwiderrufsjoker nicht greift, besteht für die meisten Kreditnehmer bei den Banken und Sparkassen nur noch die Chance der Umschuldung. So Schulden viele von einem Kredit auf einen anderen um, um von der derzeitigen Niedrigzinsphase zu profitieren und vergleichsweise günstig an Geld zu kommen. Die Umschuldungen bei den Sparkassen und privaten Banken birgt dennoch viele Probleme. Am wesentlichsten ist hier die Vorfälligkeitsentschädigung, denn momentan sind nicht nur die Widerrufsbelehrungen der Banken und Sparkassen fehlerhaft, sondern auch die Berechnungen der Vorfälligkeitsentschädigungen.

 

Die Banken und Sparkassen in Deutschland berechnen die Höhen der Vorfälligkeitsentschädigung in der Regel nach eignen Methode. Sie können als Kreditnehmer dadurch in der Regel, ohne in der Bank oder Sparkasse zu arbeiten, die Rechenwege in keinem Fall nachvollziehen. Die Banken und Sparkassen übersehen in der Berechnung die essentielle Bestandteile der Vorfälligkeitsentschädigung und lassen so wesentlich Punkte außer acht, die den Betrag verringern würden. Die Berechnungen der Vorfälligkeitsentschädigungen bei Umschuldungen enthalten in der Regel:

 

  • Keine Sondertilgungsrechte
  • Doppelte Gewinnberechnungen ohne Wechsel des Kreditinstitutes
  • Keinen Abzug der Risikoprämien
  • Unzutreffende Renditen zur Berechnung.

 

Diese Punkte sind für eine korrekte Berechnung aber von großer Wichtigkeit und schmälern den noch zu zahlenden Betrag ungemein oder ermöglichen eine Rückforderung des zu viel gezahlten Betrages im Nachhinein.

 

Zeigen Sie uns im Vorfeld oder auch nachträglich Ihren Umschuldungsvertrag. Wir zeigen Ihnen den Weg dahin, wie Sie den schon gezahlten Mehrbetrag zurückverlangen können oder den zu zahlenden Betrag schmälern. Daneben empfehlen wir Ihnen sich im Vorfeld einer Umschuldung unbedingt von uns zu einem Kreditwiderruf Ihres Kreditvertrages beraten zu lassen. Ein Widerruf erzielt in Regel bessere Endergebnisse, als die Umschuldung. Rufen Sie uns daher an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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