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Wirtschaftsstrafrecht
Online-Casino-Verluste jetzt zurückholen in 2022
21
Jan

Online-Casino Betrugstest: Verluste können auch in 2022 noch zurückgeklagt werden!

Open Source – Pexels

Betrugstest: Online Casino

Nach wie vor verleiten Online-Casino-Anbieter mit bunten Webseiten, tollen Einstiegsprämien und maltesischen Lizenzen deutsche Spieler zum Einsatz hoher Geldbeträge, die über die gängigen Zahlungssysteme (Direktüberweisung, Klarna, Kreditkarten usw.) möglichst unkompliziert über den Tresen gehen sollen. Auch Kryptowährungen werden zunehmend akzeptiert.

Online-Glücksspiele waren bis zum Juli 2021 bis auf vereinzelte Ausnahmen grundsätzlich illegal. Mit der Änderung des Glücksspielstaatsvertrages zum 01.07.2021 hat der Gesetzgeber Online-Glücksspiel nun teilweise legalisiert und weiter reguliert. So können nun Online-Casinospiele, virtuelle Automatenspiele und Online-Poker legal betrieben werden. Das, bis dahin oftmals illegal betriebene Glücksspiel, bot Spielern bisher die Möglichkeit aufgrund des Verbotes juristisch gegen die Glücksspielbetreiber vorzugehen, um so ihre Spielverluste zurückzufordern. Da viele Online-Glücksspielbetreiber nun ihr Angebot legal betreiben können, fällt diese Möglichkeit für die Zukunft weg. Für den Zeitraum vor dem 01.07.2021 können jedoch noch Rückzahlungen gefordert werden.

Online Casino Verluste zurückverlangen – auch aus dem Ausland!

Da es sich um einen Milliardenmarkt handelt, versucht der ab Juli 2021 neu geltende deutsche Glücksspielstaatsvertrag, das Online-Glücksspielangebot zum Schutz der Spieler zu regulieren, etwa durch Beschränkung der Spieleinsätze auf 1.000,- € monatlich, verbesserte Registrierungsbestimmungen und Kontrolle durch ein bundesweit zuständiges Amt. Die Unterwerfung auch der meist ausländischen Spieleanbieter unter deutsche Lizenzbestimmungen haben die Gerichte mittlerweile auch in Hinblick auf die europäische Dienstleistungsfreiheit gebilligt.

Aber nur wenige Anbieter unterziehen sich der Mühe, den deutschen Lizenzbedingungen zu genügen, und schöpfen weiter aus ihren (illegalen) Angeboten Gewinne ab. Es wird aber zunehmend bekannt, dass deutsche Gerichte hier Rückforderungen unterstützen, und viele Spieler klagen ihre Verluste zurück. Infolgedessen beginnen auch einige Anbieter von Online-Spielen, sich vom deutschen Markt zurückzuziehen. Ein marktstarker Zahlungsdienstleister wie PayPal nimmt mittlerweile nach einigen juristischen Niederlagen Abstand vom Glücksspielgeschäft.

Online Casino ohne Deutscher Lizenz

Für Spieler in Deutschland besteht also jetzt die gute Chance, erlittene Verluste einzuklagen, solange sich die meisten Anbieter noch auf dem deutschen Markt bewegen. Erforderlich sind dafür Geduld (das Verfahren kann 1 ½ Jahre dauern), Zähigkeit und eine Anschubfinanzierung für Gericht und Anwalt, die allerdings im Erfolgsfall zurückerstattet wird. Ohne einer deutschen Online Casino Lizenz ist es dem Betreiber Illegal in Deutschland ein Casino zu betreiben – Dies können wir für Sie prüfen und eine Klage in die Wege leiten. Dies ist auch noch 2022 möglich!

Wenden Sie sich, wenn Sie sich verspielt haben, vertrauensvoll an unsere Kanzlei:

Durch telefon Phishing anrufen von betrügern viel Geld bei der Bank verloren
15
Jan

Telefon Phishing Angriffen auf Banken: Betrugsprävention und Beispiele!

Durch telefon Phishing anrufen von betrügern viel Geld bei der Bank verloren
Foto von Sora Shimazaki von Pexels

Durch Phishing-Anruf viel Geld verloren: Betrugsprävention für Ihr Konto bei Bank

Bank ersetzt Schaden über Härtefallfond

Privatpersonen in Deutschland müssen sich selbst um die Versteuerung ihrer Kryptowährungen kümmern, denn die Plattformen vermehrt warnen Banken, Verbraucherschützer und Polizei vor zunehmenden Betrugsfällen im Rahmen des Online-Banking. Insbesondere durch sogenannte Phishing-Anrufe können den Geschädigten enorme finanzielle Schäden entstehen.

Was ist Telefon Phishing-Betrug?

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass Erträge aus dem Handel mit Kryptowährungen nicht genau so versteuert werden wie Erträge aus Aktien, Geldanlagen oder anderen Finanzgeschäften. Sie werden vom Finanzamt eher wie

Das Wort “Phishing” setzt sich aus den beiden englischen Wörtern “password” und “fishing” zusammen. Es beschreibt also das gezielte Entlocken von vertraulichen Informationen, z. B. Passwörter, Kontodaten oder persönliche Informationen.


Hier weiterlesen: Banking-Betrug mit gefälschter Fax Anweisung – Das Urteil (rechtsanwaltkaufmann.de)

Opfer von Telefonbetrügern geworden? – Diese Möglichkeiten haben Sie

Die Masche der Telefonbetrüger ist insbesondere deshalb perfide, da sie teilweise auf wahre Informationen zurückgreifen können, um ihr Opfer auf diese Weise in vermeintlicher Sicherheit zu wiegen. Mit dem sogenannten Spoof-Calling verschleiern die Täter insbesondere ihre tatsächliche Rufnummer und geben stattdessen die Nummer der Hausbank des Opfers an.

Häufig fällt dem Geschädigten der Betrug erst im Nachhinein aufgrund unregelmäßiger Abbuchungen seines Kontos auf. In diesem Fall sollten sie umgehend ihr Konto sperren lassen.

Kann eine Rückerstattung des erbeuteten Geldes über den Härtefallfonds der Bank erfolgen? – Ein Fall unserer Kanzlei

Die Täter sind meistens sehr schwierig zu ermitteln, daher stellt sich die Frage, ob auch die Bank zur Kompensation des finanziellen Schadens herangezogen werden kann. Dies ließ sich in einem Fall einer Mandantin unserer Kanzlei erreichen.

Der Sachverhalt gestaltete folgendermaßen. Unsere Mandantin unterhielt bei ihrer Bank ein Girokonto. Zum Tätigen von Überweisungen nutzte sie die Online-Banking-Funktion. An einem Tag im Dezember 2020 erhielt sie einen Anruf von einem Mann, welcher sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgab. Dieser schilderte ihr, dass ein Angriff auf das Konto der Mandantin vorläge und er deshalb umgehend ihre Mithilfe benötige. Zu seiner Legitimation konnte der Mann ungefragt den Namen der zuständigen Kundenberaterin sowie die letzten vom Konto getätigten Überweisungen nennen.

Anschließend fragte er unsere Mandantin nach ihrem Geburtsdatum und ihrer IBAN. Diese nannte ihm, gutgläubig wie sie nunmehr war, die gewünschten Daten. Anschließend legte der Mann auf. Der Mandantin fiel später auf, dass mehrere Überweisungen ohne ihre Genehmigung getätigt worden waren. Sie meldete den Vorfall ihrer Bank. Diese verweigerte eine Erstattung. Die Mandantin trat sodann an unsere Kanzlei heran und betraute uns mit dem Mandat, sie in ihrem Fall zu vertreten. Auf ein Schreiben unserer Kanzlei nahm die Bank schließlich über ihren Härtefallfonds die Erstattung des verlorenen Geldes vor.

Benötigen Sie Hilfe nach einem Phishing-Angriff auf ihr Konto?

Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann steht Ihnen mit seiner langjährigen Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht gerne zur Seite. Wir beraten in Ihrer Rechtsangelegenheit umfassend und persönlich.

Sie können uns in unserer Kanzlei unter der Nummer 04202 / 6 38 37 0 erreichen oder schreiben Sie uns gerne eine Nachricht.

Die enthaltenen Informationen in diesem Artikel dienen allgemeinen Informationszwecken und beziehen sich nicht auf die spezielle Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person. Sie stellen keine betriebswirtschaftliche, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Im konkreten Einzelfall kann der vorliegende Inhalt keine individuelle Beratung durch fachkundige Personen ersetzen.


Was ist Telefon-Phishing?

Phishing bezeichnet das gezielte Entlocken persönlicher Daten, die zum Betrug eingesetzt werden sollen.

Wie lässt sich ein Telefon Betrug mit Phishing-Angriff abwehren?


Sie sollten keine sensiblen Daten oder Freischaltcodes per Telefon preisgeben, wie PIN oder TAN-Nummern. Werden Sie am Telefon danach gefragt, ist Vorsicht geboten, denn Bankangestellte fragen Sie niemals telefonisch ab.

Was können Sie tun, wenn ein Phishing-Angriff Erfolg hatte?


Zunächst sollten Sie das betroffene Konto sperren. Eventuell hat ihre Bank einen Härtefallfonds eingerichtet, über den etwaigen Schäden ausgeglichen werden können.

Quellen

Phishing: Online-Banking zieht Gauner an | Verbraucherzentrale.de

Achtung, Phishing-Betrug! Datenklau am Telefon | Verbraucherzentrale Bremen (verbraucherzentrale-bremen.de)

Phishing – RATGEBER INTERNETKRIMINALITÄT (polizei-praevention.de)

Phishing-Warnung Telefonanruf Volksbank Niedersachsen-Mitte eG (volksbank-niedersachsen-mitte.de)

Review Overview
Albert Moritz
SUMMARY

Interessanter Artikel-Danke!

5.0
Checkliste für den rechtssicheren Handel mit Kryptowährungen
25
Nov

Checkliste für den rechtssicheren Handel mit Kryptowährungen | Preview 2022

Foto von Alesia Kozik von Pexels

Rechtssicher mit Kryptowährungen handeln – die Checkliste

Sicherheit, Transparenz und Konvertibilität 

Wer sich in die digitale Welt der Kryptowährungen begibt, stellt nach einiger Zeit der Faszination fest, dass sich auch hier allgemeine Problemkreise des Wirtschaftens ergeben; insbesondere die Frage nach dem Schutz vor Hackerangriffen, Diebstahl oder Verlust, der Konvertibilität in Fiatwährungen wie den Euro oder Fragen zur Transparenz. Wir wollen hier ein wenig Klarheit schaffen.

Welche Plattformen zum sicheren Handel geeignet sind

Das Wichtigste zuerst: wo handel ich am sichersten? Seriöse Plattformen sind Etoro (Online-Broker), BSDEX (Krypto-Börse), Binance (Krypto-Börse), Justtrade (Neo-Broker), Kraken (Krypto-Börse), Nuri (Krypto-Bank), Coinbase (Krypto-Börse) oder Trade Republic (Neo-Broker).

Etoro hat seinen Hauptsitz auf Zypern, Binance (offiziell) in Malta, BSDEX in Stuttgart, Justtrade in Frankfurt a.M., Kraken und Coinbase in Kalifornien und Nuri und Trade Republic in Berlin. Wenn Sie eine Handelsplattform wählen, sollten Sie nach einem Impressum suchen. Finden Sie eine ladungsfähige Adresse (bitte immer überprüfen, diese könnten gefakt sein) und den Namen der Geschäftsführer, die Gesellschaftsform und sind AGB abrufbar, dann können Sie generell von einer seriösen Plattform ausgehen. Außerdem sollte die Plattform lizenziert sein. In Deutschland wird die Handelslizenzierung von der BaFin überwacht, denn der Handel mit Kryptowährungen ist gem. § 32 Abs. 1 KWG erlaubnispflichtig. Unter www.bafin.de können Sie das Unternehmensregister für deutsche Unternehmen mit einer Lizenz einsehen.

Welche Art von Investment wollen Sie mit Kryptowährungen eingehen?

Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, Ihr Geld in Kryptowährungen anzulegen. Sie können echte Kryptowährungen kaufen, in digitale Coins über ETPs investieren oder Krypto-Derivate kaufen. 

Die folgende Darstellung ist stark verkürzt. Bitte informieren Sie sich ggf. anderweitig noch genauer!

Wenn Sie echte Kryptowährungen kaufen möchten, dann sind auch wirklich digitale Coins Ihrem Kauf hinterlegt. Sie benötigen dazu eine Wallet, also eine digitale Geldbörse. Die Coins können Sie sich auszahlen lassen und auf Ihr eigenes Wallet transferieren. So können Sie Ihre Kryptos als echtes Zahlungsmittel nutzen. Der Kauf ist z. B. bei Krypto-Börsen möglich. Sie können mit wenigen Euros Bruchteile eines Coins erwerben. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Auf einem Krypto-Marktplatz sind die Preise fix und der Marktplatz vermittelt zwischen Verkäufer und Käufer. Auch über einen Online-Broker können Sie echte Coins kaufen, hier dienen sie aber eher als Spekulationsobjekt und werden meist nicht ausgezahlt.

Alternativ können Sie auch in digitale Coins über Krpyto-ETPs investieren. Hier besitzen Sie die Coins nicht wirklich. Sie sind wie Wertpapiere, die über eine Börse gehandelt werden. Der Handel ist auf die Öffnungszeiten der Börse beschränkt. In Krypto-ETPs können Sie zum Beispiel auch über einen Online-Broker investieren, was sehr einfach und intuitiv funktioniert. Die Coins lassen sich allerdings vornehmlich nicht auszahlen, denn sie dienen nur als Spekulationsobjekt.


Eine dritte Möglichkeit ist der Kauf von Krypto-Derivaten, wie zum Beispiel CFDs, Futures oder Optionsscheine. Auch hier erwerben Sie die Coins nicht wirklich, sondern wetten auf die Wertentwicklung (sowohl positiv als auch negativ). Ihren Einsatz können Sie mit Hebeln vergrößern. Ein Diebstahl durch einen Hackerangriff ist hier ausgeschlossen, sodass Sie sich nicht über die Verwahrung sorgen müssen. Derivate können Sie beispielsweise über einen Online-Broker handeln oder bei Filial- und Direktbanken kaufen. Über Banken lassen sich die Kryptowährungen einfach in Fiatwährungen umtauschen und sie können es einfach am Geldautomaten abheben. Jedoch sollten Sie nur Derivate nutzen, wenn Sie erfahrener sind!

Worauf Sie beim Kaufen und Handeln mit Kryptowährungen achten müssen

Sicherheit:

Suchen Sie sich einen seriösen Handelsplatz (wann von Seriosität ausgegangen werden kann, wurde eingangs dargestellt) und achten Sie auf Sicherheitsstandards wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Verwahrung. Legen Sie am besten eine externe Wallet an, auf der Sie den Großteil Ihrer Kryptos verwahren.

Kooperationspartner:

Achten Sie darauf, dass der Kooperationspartner, also meistens die Bank, seinen Sitz in Deutschland oder wenigstens in der EU hat. Außerdem sollte er über eine Lizenz verfügen und Einlagensicherung bieten.

Gebühren:

Bedenken Sie die Gebühren, die bei Transaktionen, Kreditkartenzahlungen oder Abhebungen anfallen. Etoro oder Justtrade stellen einen Spread in Rechnung, Binance und BSDEX beabsichtigen einen fixen prozentualen Anteil abzuschöpfen und Trade Republic verlangt eine Pauschale. 

Konvertibilität:

Mit einer Sepa-Überweisung können Sie (meist kostenfrei) Fiatwährungen auf eine Krypto-Plattform transferieren. Auch PayPal oder Kreditkartenzahlungen sind (bei manchen Börsen) möglich. Achten Sie auch darauf, dass sie EUR zu Coin und Coin zu EUR konvertieren können. 

Regulierung:

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst auf einer von staatlichen Institutionen regulierten Plattform handeln, denn nur diese sind wirklich sicher.

Steuern:

Der Handel mit Kryptowährungen ist steuerpflichtig. Verwenden Sie am besten einen Krypto-Broker, denn die Steuern sind hier überwiegend niedriger als bei Krypto-Börsen. Es kommt jedoch auch stark darauf an, ob sie kurzfristig oder langfristig investieren möchten.

Haben Sie Probleme mit dem sicheren Handel von Kryptowährungen?

Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann hat jahrzehntelange Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht und kann Ihnen helfen, etwaige Ansprüche gegen die Plattformen gerichtlich zu verfolgen. Auch bei generellen Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen mit unserer Expertise zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin und unser Team prüft Ihren Fall. Wir helfen Ihnen weiter!

Die enthaltenen Informationen in diesem Artikel dienen allgemeinen Informationszwecken und beziehen sich nicht auf die spezielle Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person. Sie stellen keine betriebswirtschaftliche, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Im konkreten Einzelfall kann der vorliegende Inhalt keine individuelle Beratung durch fachkundige Personen ersetzen.


Wo kauft man sicher Kryptowährungen?

Bitcoin, Ethereum und Co. kauft man am sichersten bei einem Krypto-Broker, weil diese staatlich reguliert und überwacht werden. Außerdem fallen hier regelmäßig weniger Steuern an. Zu empfehlen wäre Etoro.

Was sind die Vor- und Nachteile von Krypto-Brokern?


Vorteile: Viele Bezahlarten, staatlich reguliert und überwacht, hohe Sicherheit, einfach zu handhaben
Nachteile: Hohe Gebühren und begrenzte Anzahl an Kryptowährungen

Was sind die Vor- und Nachteile von Krypto-Börsen?


Vorteile: Geringe Gebühren beim Handel, viele Kryptowährungen, echter Kauf von Kryptowährungen
Nachteile: Geringe Sicherheit und eher für erfahrene Anleger

Quellen

https://blockchainwelt.de/krypto-boerse-vergleich/ 

https://www.handelsblatt.com/vergleich/bitcoin-kaufen/

Geschlossene Immobilienfonds - Die Warnliste - Rechtsanwalt Kaufmann
28
Okt

Geschlossene Immobilienfonds – Die Warnliste | 2021

Geschlossene Immobilienfonds - Die Warnliste - Rechtsanwalt Kaufmann
Pexels

Geschlossene Immobilienfonds – Anlagemöglichkeit mit hohem Risiko

Beworben werden geschlossene Immobilienfonds häufig als sichere Anlagemöglichkeit mit hohen Renditen. Doch eine Investition ist meist sehr riskant und nur unter bestimmten Voraussetzungen empfehlenswert. Für den Anleger ist häufig schwer erkennbar, in welches Projekt sein Geld tatsächlich fließt und wie hoch die Gewinnaussichten tatsächlich sind. Deswegen warnt auch die Stiftung Warentest mit ihrer regelmäßig erscheinenden „Warnliste Geldanlage“ vor unseriösen Fondsanbietern. Was darüber hinaus in Hinsicht auf geschlossene Immobilienfonds zu beachten gilt, erfahren Sie im Folgenden.

Was sind geschlossene Immobilienfonds?

Geschlossene Immobilienfonds investieren anders als offene Fonds in ein einzelnes oder wenige Objekte, z. B. der Bau eines Einkaufszentrums, Hotels oder Krankenhauses. Als Anleger beteiligen Sie sich mit einer bestimmten Summe an der Finanzierung des entsprechenden Projekts, wobei das eingesetzte Kapital für einen festgelegten Zeitraum gebunden wird. Sie erhalten somit einen Anteil an der Immobilie, ohne selbst die Immobilie zu bauen oder kaufen zu müssen. Die Einkünfte, die durch die Vermietung oder Verpachtung des Objekts generiert werden, werden auf die Gesellschafter des Fonds verteilt.

Welche Risiken bestehen? Warnliste beachten!

Als Miteigentümer des zu finanzierten Objektes, wird man als Unternehmer tätig und das Risiko von Gewinnen und Verlusten. Je nach Rechtsform fällt auch die Haftung unterschiedlich aus. Die meisten geschlossenen Immobilienfonds treten als Kommanditgesellschaft auf, sodass die Anleger als Kommanditisten mit ihrer Einlage haften. Ist der Immobilienfonds als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts oder als offene Handelsgesellschaft strukturiert, gilt besondere Vorsicht. Dort können Sie beispielsweise im Falle der Insolvenz als Anleger auch mit ihrem Privatvermögen haftbar gemacht werden.

Die zu zahlende Einlage liegt meist wesentlich höher als bei anderen Anlagemöglichkeiten. Sie rangieren etwa zwischen 5.000 und 25.000 €. Von dieser Einlage gehen meist jedoch vergleichsweise hohe Nebenkosten ab, etwa für die Verwaltung des Fondsvermögens oder als Provision für das Fondsmanagement. Diese Kosten betragen teilweise bis zu 20 % der Anlagesumme, sodass letztlich ein geringerer Teil der Einlage tatsächlich in das Investment fließt.

Für private Anleger sind die Texte der Kostenbeschreibungen sprachlich oft undurchsichtig und schwer verständlich. Dadurch lassen sich die Gesamtkosten meist nicht in Gänze erfassen, sodass gerade Kleinanleger oft das Nachsehen haben.

Geschlossene Fonds haben Laufzeiten von bis zu 30 Jahren, in denen der Anleger sein Kapital, wenn überhaupt nur verlustreich abziehen kann. Besonders bei Neubauprojekten besteht das Risiko, dass sich die Fertigstellung um Jahre verzögern kann. Projekte können auch an vorab nicht absehbaren juristischen Hürden bei der Realisierung des Projektes scheitern. Denkbar sind auch Schwierigkeiten mit der Vermietung oder unvorhergesehene Instandhaltungskosten des Objektes, sodass die Rendite geringer ausfällt. Die Fonds werden zwar mit hohen Renditen beworben, allerdings lässt sich aufgrund der genannten Unsicherheitsfaktoren nicht gut beurteilen, ob die angekündigten Prognosen realistisch sind. Investitionen außerhalb der Eurozone bieten zwar bestimmte steuerliche Vorteile, stehen aber unter dem Risiko, dass die Rendite aufgrund einer Änderung des Wechselkurses geringer ausfällt.

Letztlich ist es daher alles andere als garantiert, ob die Rendite tatsächlich erwirtschaftet wird – am Ende steht entweder ein Gewinn, der jedoch oft geringer ist als erhofft, oder schlimmstenfalls ist das gesamte Vermögen verloren.

Geschlossene Immobilienfonds – Was gilt zu beachten? Kann man Anteile an die Fondsgesellschaft zurückgeben?

Grundsätzlich sollten Sie nur in geschlossene Fonds investieren, wenn sie zur Risikominimierung bereits in andere Anlageobjekte investiert haben und sie nicht auf das investierte Geld angewiesen sind bzw. in der Laufzeit darauf zurückgreifen müssen. Geschlossene Immobilienfonds kommen daher nur für vermögende Anleger infrage.

Ein Investment in geschlossene Immobilienfonds sollte nur mit ungebundenem Kapital erfolgen. Ihnen sollten nach wie vor genügend Notfallreserven zur Verfügung stehen, um ein entsprechendes Risiko tragen zu können.

Hohes Finanz- und Immobilienwissen ist dringend zu empfehlen, um das Risiko einschätzen zu können. Qualitätsmerkmale wie die Lage des Objektes, Chancen der Vermietung und Zukunftsfähigkeit der Objekte müssen genau beurteilt werden können.

Besonders riskant sind sogenannte Blindpool, da sie dort nicht wissen können, worin tatsächlich investiert wird. Hilfreich ist dann zu wissen, wie qualifiziert und vertrauenswürdig das Fondsmanagement ist, was wiederum ein hohes Maß an Branchenkenntnis erfordert.

Auf das Fondsmanagement bzw. die Initiatoren des geschlossenen Immobilienfonds sollte generell besonderes Augenmerk gelegt werden. Sie können und sollten sich darüber vorab informieren. Beispielsweise stehen geschlossene Fonds der Thomas Lloyd-Gruppe auf der „Warnliste Geldanlage“ der Stiftung Warentest. Medien berichteten zuletzt davon, dass viele Anleger auf Auszahlungen warten müssen und um ihre Einlagen bangen, da die Projekte, die in erneuerbare Energien investiert haben, scheinbar weniger gewinnbringend sind als angenommen.

Es ist wichtig sich möglichst genau über die zu erwartenden Nebenkosten zu informieren. Zum einen fallen beim Kauf direkt beim Kauf an, zum anderen gibt es dauerhafte Kosten beispielsweise für die laufende Verwaltung des Fonds.

Vor Ablauf der Laufzeit ist es nicht ohne Weiteres möglich die eigenen Anteile zu verkaufen und so seine Einlage aus dem Investment herauszuziehen. Geschlossene Fonds werden nicht börsengehandelt, sondern können nur auf einem Zweitmarkt verkauft werden, wo diese meist nur mit großem Verlust Abnehmer finden. Dieser Zweitmarkt ist gesetzlich nicht kontrolliert und man genießt keinen Anlegerschutz. Da die meisten Anbieter sich dort von wertlosen Investitionen trennen wollen, sind dort generell keine hohen Verkaufspreise zu erwarten.

Teilweise haben Sie, auch wenn Sie ihren Anteil über diesen Zweitmarkt verkauft haben, weiterhin Nachschusspflichten in den Fonds, daher sollte man sich den Verkauf vorab gut überlegen.

Kann ich einen geschlossenen Immobilienfonds kündigen? Widerruf möglich?

In bestimmten Fällen können Sie einen geschlossenen Immobilienfonds kündigen. Dies setzt allerdings voraus, dass sie schon vor ihrer Investition falsch beraten worden sind und nicht richtig über die bestehenden Risiken aufgeklärt worden sind.

Die Kündigung ist jedoch häufig fristgebunden. Anwaltlicher Rat ist in diesem Fall empfehlenswert, da häufig schnell zu handeln ist.

Auch im Falle der Kündigung kann es mitunter sein, dass Sie noch bestimmte Zahlungspflichten treffen und Sie Geld in den Fonds einzahlen müssen. In diesen Fällen gilt abzuwägen, ob sich eine Kündigung tatsächlich lohnt.

Brauchen Sie Hilfe zum Thema geschlossene Immobilienfonds?

Wir unterstützen Sie gerne, indem wir Ihre Vertragsunterlagen auf eine unzureichende Beratung oder nicht eingehaltene Belehrungspflichten prüfen, um die Erfolgsaussichten einer Kündigung Ihres geschlossenen Immobilienfonds zu ermitteln. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin. Wir beraten Sie persönlich und kompetent in Fragen bezüglich geschlossener Immobilienfonds.


Kann ich einen geschlossenen Immobilienfonds kündigen? Ist ein Widerruf möglich?

In bestimmten Fällen können Sie einen geschlossenen Immobilienfonds kündigen. Dies setzt allerdings voraus, dass sie schon vor ihrer Investition falsch beraten worden sind und nicht richtig über die bestehenden Risiken aufgeklärt worden sind. Bei der Begutachtung ihrer Unterlagen bzgl. einer möglichen Falschberatung, kann anwaltlicher Rat hilfreich sein.

Wie kann ich die Risiken eines Investments in geschlossene Immobilienfonds minimieren?


Hilfreich ist, sich vorab über die Erfolgsaussichten des Projektes und die Vertrauenswürdigkeit des Fonds zu informieren. Dazu kann z. B. die “Warnliste Geldanlage” der Stiftung Warentest herangezogen werden.

Ist das Investment in geschlossene Immobilienfonds eine sichere Geldanlage?


Grundsätzlich gibt es keine Garantie dafür, dass die beworbene Rendite tatsächlich erreicht wird. Deshalb eignen sich geschlossene Immobilienfonds nur für vermögende Anleger, die bereits in andere sichere Anlageobjekte investiert haben, um ihr finanzielles Risiko zu minimieren. Es sollte grundsätzlich nur freies, nicht benötigtes Kapital verwendet werden und ein ausreichendes finanzielles Polster sollte vorhanden sein.

Quellen

Risiken bei geschlossenen Fonds

Fondsmanager überflüssig?

Nur sichere Banken wählen

Creifelds, Rechtswörterbuch | Immobilienfonds – beck-online

Geschlossene Immobilienfonds: Risiken, Rendite & mehr • WeltSparen

Was sind Fonds (Investmentfonds)? Fondsarten vergleichen • WeltSparen

Immobilienfonds: Erklärung, Rendite & Risiken • WeltSparen

Geschlossene Immobilienfonds: Warnliste (Finanztest) | BERGFÜRST

Geschlossene Fonds – Die schlimme Bilanz einer Branche – Stiftung Warentest

Geschlossene Immobilienfonds: Rendite und Risiko

Schlechte Noten: Nichts für Kleinanleger

Geschlossene Fonds: Die schlechteste Geldanlage der Welt

Offene vs. Geschlossene Immobilienfonds: Kompakter Vergleich

Immobilienfonds – Offene & geschlossene Immobilienfonds im Vergleich – Finanztip

Geschlossene Fonds: Kein Durchblick bei den Kosten | Verbraucherzentrale.de

Warnliste Geldanlage – Unseriöse Firmen und Finanzprodukte – Stiftung Warentest

Sondervermögen: Sind Aktien bei Insolvenz geschützt? |Definition

ThomasLloyd – Merkwürdige Aktion – Stiftung WarentestThomasLloyd-Anleihen – Risiko Philippinen – Stiftung Warentest

Geschlossene Immobilienfonds - Die Warnliste - Rechtsanwalt Kaufmann
22
Okt

Banking-Betrug mit gefälschter Fax Anweisung – Das Urteil | 2021

Gefälschte Faxanweisungen-CEO Fraud
Twitter – Not Fake Fax

GmbH haftet für gefälschte Zahlungsanweisung per Fax – das Urteil

Der Zahler verletzt seine Pflichten, wenn er trotz entsprechender Vereinbarung mit dem Zahlungsdienstleister eine Faxanweisung nicht handschriftlich unterschreibt, sondern einen elektronisch übersandten und ausgedruckten Schriftzug als “Unterschrift” verwendet. Die Haftung des Zahlers für eine Zahlungsanweisung per Fax ist in § 675v II BGB aF (jetzt: § 675v III BGB) abschließend geregelt.

Betrug durch gefälschte Faxanweisung

Der BGH hatte in seinem Urteil vom 17.11.2020 – XI ZR 294/19 Fragen über die Haftung des Zahlers in Fällen der Ausführung von gefälschten Zahlungsanweisungen per Fax beantwortet.

Die klagende GmbH war Kundin bei der beklagten Bank, bei welcher sie ein Girokonto als Gehaltskonto unterhielt. Für Lohn- und Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter nutze sie Faxanweisungen, um die Zahlungsanweisungen zu autorisieren. Die Bank und die GmbH hatten im Juni 2010 schriftlich eine “Haftungsfreistellung für Faxanweisungen” vereinbart, die die Bank vorformulierte und vom Geschäftsführer der GmbH und der Leiterin ihrer Finanzbuchhaltung im Original unterschrieben wurde. In dieser war festgelegt, dass Faxanweisungen zur Autorisierung eines Zahlungsvorgangs durch Einwilligung von “zwei Unterschriftbevollmächtigen (…) unterzeichnet” sein mussten. Im Dezember 2015 waren der Geschäftsführer der Klägerin und die Finanzbuchhalterin, die nur mit einem zweiten Kontobevollmächtigten über das Gehaltskonto verfügungsberechtigt war, unterschriftsbevollmächtigt. 

Die Klägerin (GmbH) erklärte vor Gericht, dass die Finanzbuchhalterin durch eine Täuschung dazu gebracht worden ist, zwei von ihr elektronisch an einen vermeintlichen Berechtigten übermittelten und um den Namenszug des Geschäftsführers der GmbH ergänzt an sie zurückgesandten Faxanweisungen auszudrucken, selbst handschriftlich zu unterschreiben und per Fax an die Bank zu übersenden. Zuvor wurde der Finanzbuchhalterin durch einen Bankangestellten dazu geraten, statt der Faxanweisungen Überweisungsaufträge mittels des Electronic-Banking-Verfahrens zu erteilen. Sie bestand jedoch auf die Faxanweisungen und bestätigte diese telefonisch. Die Überweisungen wurden dann entsprechend ausgeführt und das Geld (über 2 Millionen Euro) wurde auf ein in den Faxanweisungen genanntes Konto bei einer Bank in Hongkong überwiesen.

Haftung der Bank bei Fax-Betrug

Der BGH erklärte zunächst, dass die klagende GmbH nach ihrem Vortrag einen Anspruch aus § 675u S. 1 und 2 Hs.2 BGB gegen die Bank schlüssig dargelegt hatte und demnach die Bank verpflichtet wäre, das Zahlungskonto wieder auf den Stand zu bringen, auf dem es sich ohne die Belastung durch den Fax-Betrug befunden hätte. Den Belastungsbuchungen lagen nicht autorisierte Zahlungsvorgänge zugrunde, die die GmbH rechtzeitig gemäß § 676b II 1 BGB angezeigt hatte. Der GmbH könne die Erklärung eines nicht vertretungsberechtigten Dritten nicht nach Rechtsscheingrundsätzen zugerechnet werden, weil die Regelungen in §§ 675j I, 675u S. 1 BGB abschließend seien.

Den Anforderungen der Haftungsfreistellungserklärung wurde von der Finanzbuchhalterin aufgrund des Fax-Betrugs nicht Genüge getan, auch nicht durch die telefonische Bestätigung der Zahlungsanweisungen. In der Haftungsfreistellung wurde das hohe Sicherheitsrisiko dargelegt, dass Fälschungen von Faxanweisungen geschehen können, wenn die Faxanweisungen nicht mit dem Originalschreiben erteilt werden. Dieses Risiko auszuschalten war girovertraglich geregelt. Die GmbH müsse sich auch nicht so behandeln lassen, als hätte sie die Zahlungsvorgänge autorisiert, weil die Bank die Fehler in den Faxen selbst nicht erkennen konnte. Das Fälschungsrisiko lag bei der Bank und konnte nicht durch die Haftungsfreistellungsklausel auf die GmbH abgewälzt werden, weil gemäß § 675j I 1 BGB der Zahlungsvorgang durch den Zahler (die GmbH) autorisiert werden muss.

Eine gegenteilige Vereinbarung ist unwirksam, §§ 134, 307 I, II BGB. Ein Haftungsausschluss nach § 676c Nr. 1 BGB greife ebenfalls nicht, da Bank-Betrug durch gefälschte Zahlungsanweisungen grundsätzlich nicht ungewöhnlich oder unvorhersehbar sei. Weiterhin müsse sich die GmbH nicht nach § 242 BGB entgegenhalten lassen, die Bank könne gemäß §§ 280 I, 278 BGB i.V.m. dem Girovertrag die Duldung der Rückbelastung des Gehaltskontos als Schadensersatz verlangen, weil dies eine verschuldensunabhängige Haftung der GmbH allein wegen einer Pflichtverletzung zur Grundlage hätte und eine Beweislastumkehr (in Bezug auf den Schaden) von der Bank zur GmbH zur Folge hätte. Außerdem sei der § 675v II BGB aF abschließend.

Haftung der GmbH bei Bank-Betrug durch gefälschte Faxanweisung

Das Berufungsgericht hatte jedoch zuvor festgestellt, dass die Bank nach § 242 BGB der GmbH einen Anspruch aus § 675v II BGB aF (§ 675v III BGB in jetziger Fassung) entgegenhalten könne. Da die Finanzbuchhalterin als Erfüllungsgehilfin der GmbH nach § 278 BGB eine Bedingung für die Nutzung des Verfahrens der “Zahlungsanweisungen per Fax” – und zwar, dass die Faxanweisungen nur mit der originalen Unterschrift des Geschäftsführers übermittelt werden durften – vorsätzlich verletzte, läge der Schaden der Bank in der Verpflichtung nach § 675u S. 2 BGB. Bei der Abwägung der Haftungsanteile nach § 254 I BGB müsste die GmbH allein haften.

Was Sie tun können, wenn Sie Opfer eines Bank-Betrugs geworden sind.

Sie sollten für Ihre Zahlungsanweisungen keinen unsicheren Weg nehmen, wie eine Faxanweisung, sondern die Überweisungsaufträge mittels des Electronic-Banking-Verfahrens übermitteln. 

Sollten Sie dennoch in eine ähnliche Lage geraten, steht Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann Ihnen mit seiner langjährigen Erfahrung im Bankrecht zur Verfügung. Er wird Ihnen helfen, etwaige Schadensersatzansprüche durchzusetzen und für Sie den Rechtsweg bestreiten.


Was ist ein Bank-Betrug?

Der Betrug ist ein Vermögensdelikt und ein Selbstschädigungsdelikt. Er ist in § 263 StGB geregelt und setzt voraus, dass der Täter bei dem Opfer durch Täuschung einen Irrtum erregt und das Opfer daraufhin über sein Vermögen verfügt und somit einen Schaden bei sich selbst oder bei einem Dritten verursacht. Der Täter muss vorsätzlich gehandelt haben.

Welche Strafe bekommt man für Bank Betrug?


Bei einem einfachen Betrug beträgt das Strafmaß Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe. Bei einem besonders schweren Fall ist eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vorgesehen, während eine Geldstrafe nicht mehr möglich ist. Wurde als Bande gehandelt, beträgt das Strafmaß Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren und in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Eine Geldstrafe ist nicht vorgesehen.

Was tun bei gefälschten Bankanweisungen?


Sie sollten für Ihre Zahlungsanweisungen keinen unsicheren Weg nehmen, wie eine Faxanweisung, sondern die Überweisungsaufträge mittels des Electronic-Banking-Verfahrens übermitteln. 
Sollten Sie dennoch in eine ähnliche Lage geraten, steht Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann Ihnen mit seiner langjährigen Erfahrung im Bankrecht zur Verfügung. Er wird Ihnen helfen, etwaige Schadensersatzansprüche durchzusetzen und für Sie den Rechtsweg bestreiten.

Quellen

https://beck-online.beck.de/Dokument?vpath=bibdata%2Fzeits%2Fnzg%2F2021%2Fcont%2Fnzg.2021.939.1.htm&pos=4

https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/bgh-gmbh-haftet-fuer-von-ihr-bei-ihrer-bank-eingereichte-faxanweisung

https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl109s2355.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl109s2355.pdf%27%5D__1633588207143

Online Casino Klage - Ein Fallbeispiel - Rechtsanwalt
07
Okt

Klage gegen Online-Casino – Geld zurück? – Das ist zu beachten! | 2021

Online Casino Klage - Ein Fallbeispiel - Rechtsanwalt
Screenshot Beispiel eines Online-Casinos (hat nichts mit dem Fall zu tun)

Geld im Online-Casino verloren – Unter diesen Voraussetzungen erhalten Sie Ihr Geld zurück

Online-Glücksspiele waren bis zum Juli 2021 bis auf vereinzelte Ausnahmen grundsätzlich illegal. Mit der Änderung des Glücksspielstaatsvertrages zum 01.07.2021 hat der Gesetzgeber Online-Glücksspiel nun teilweise legalisiert und weiter reguliert. So können nun Online-Casinospiele, virtuelle Automatenspiele und Online-Poker legal betrieben werden. Das, bis dahin oftmals illegal betriebene Glücksspiel, bot Spielern bisher die Möglichkeit aufgrund des Verbotes juristisch gegen die Glücksspielbetreiber vorzugehen, um so ihre Spielverluste zurückzufordern. Da viele Online-Glücksspielbetreiber nun ihr Angebot legal betreiben können, fällt diese Möglichkeit für die Zukunft weg. Für den Zeitraum vor dem 01.07.2021 können jedoch noch Rückzahlungen gefordert werden.

Online-Glücksspiel in Deutschland – Stand bis zum 30.06.2021

Erst mit Inkrafttreten des geänderten Glücksspiel-Staatsvertrages dürfen bestimmte Formen des Online-Glücksspiels legal angeboten werden. Zuvor waren Online-Casinospiele in den meisten deutschen Bundesländern grundsätzlich verboten. Für Sportwetten galt, dass diese legal angeboten werden konnten, sofern der Betreiber eine entsprechende Erlaubnis erhalten hatte. Die Vergabe von solch einer Erlaubnis scheiterte zumeist jedoch an dem rechtlich fehlerhaften Vergabeverfahren. Aufgrund dessen wurden Sportwettenanbieter vorerst nur geduldet.

Erst ab Oktober 2020 konnten diese eine Erlaubnis erhalten. Eine Ausnahme im Bereich der Online-Casinospiele stellte dabei Schleswig-Holstein dar. Dort galt seit 2011 eine Sonderregelung, wodurch einige Anbieter legale Lizenzen zum Betreiben von Online-Casinos erhalten konnten. Diese Erlaubnis bezog sich jedoch nur auf Bewohner in Schleswig-Holstein. Eine Kontrolle diesbezüglich erfolgte jedoch nicht, sodass auch Spieler aus anderen Bundesländern Zugriff auf das Angebot hatten.

Mögliche Ansprüche gegen Online-Glücksspielbetreiber – Herausgabe und Schadensersatz

n der Vergangenheit wurden bereits verschiedene Verfahren gegen Glücksspielbetreiber und gegen Zahlungsdienstleister vor den Gerichten angestrengt. Während viele Zahlungsdienstleister sich nun aus dem Bereich zurückgezogen haben und Ansprüche gegen diese entsprechend schwierig durchzusetzen sind, verzeichnen Verfahren gegen die Glücksspielbetreiber vermehrt Erfolge. So beispielsweise in einem Fall vor dem LG Gießen (Urt. v. 21.01.2021, Az. 4 O 84/20). Dort sprach das Gericht einem Spieler Ansprüche auf Rückzahlung seiner Spielverluste in Höhe von ca. 12.000 € zu. Diese gründeten zum einen auf § 812 Abs. 1 S. 1 BGB, da die die Zahlungen aufgrund der Illegalität ohne rechtlichen Grund erfolgten und zum anderen auf § 823 II i. V. m. 4 IV GlüStV, da aufgrund der Illegalität ein Verstoß gegen eine Schutznorm vorlag.

+ Hier weiter lesen: Online-Casinos – Wie man das Geld zurückfordern kann | Rechtsanwalt HK

Voraussetzungen für den Erfolg der Rückzahlungsforderung

Um einen Herausgabe- oder Schadensersatzanspruch erfolgreich durchsetzen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Was dabei zu beachten ist, finden Sie in der folgenden Auflistung.

1.      Verjährung

Der eigene Anspruch darf noch nicht verjährt sein. Grundsätzlich unterliegen Ansprüche einer dreijährigen Verjährung. Danach dürfen Sie nicht mehr geltend gemacht werden. Nach unserer Auffassung beginnt diese Frist mit der Kenntnisnahme davon, dass das genutzte Glücksspielangebot illegal war. Bleibt die Kenntnisnahme aus, verjährt der Schadensersatzanspruch gemäß § 199 Abs. 2 Nr. 1 BGB jedenfalls 10 Jahre nach seiner Entstehung.

2.      Illegales Angebot – Anbieterstandort relevant?

Zum anderen müssen Sie das Online-Glückspielangebot zu einem Zeitpunkt genutzt haben, an dem dieses in Deutschland illegal war. Dies gilt für alle Online-Casino-Spiele in Deutschland vor dem 30.06.2020. Die einzige Ausnahme liegt dann vor, wenn Sie ein Angebot eines Anbieters aus Schleswig-Holstein genutzt haben und gleichzeitig dort Ihren Wohnsitz hatten.

Glücksspielanbieter im Internet berufen sich häufig auf im Ausland erworbene Lizenzen zum Anbieten ihrer Dienste. Dabei betonen sie die EU-rechtliche Dienstleistungsfreiheit und führen prozessual teilweise an, dass man gerichtlich nur an ihrem Unternehmenssitz gegen sie vorgehen könne. Dies ist nicht korrekt. Unabhängig davon, ob der Anbieter eine Lizenz bspw. in Curacao, Gibraltar oder Malta erworben hat, können Sie gerichtlich in Deutschland gegen ihn vorgehen, denn Sie gelten rechtlich als Verbraucher.

3.      Sportwetten – Ohne Erlaubnis?

Bei Sportwetten gestaltet sich die Situation etwas schwieriger. Diese waren bis Oktober 2020 aufgrund rechtlicher Hürden beim Genehmigungsverfahren grundsätzlich nur geduldet. Das Angebot ist inzwischen aber größtenteils von einer Erlaubnis gedeckt. Nur wenn sich der Anbieter nicht um eine Erlaubnis bemüht hat, handelt es sich weiterhin um ein illegales Angebot, sodass eine Rückforderung des Geldes Erfolg haben könnte.

4.      Transaktionslisten – Beweisführung leicht gemacht

Sie können von dem Glücksspielbetreiber eine Transaktionsliste anfordern. Dieser ist verpflichtet Ihnen diese auszuhändigen. Darin finden Sie eine Auflistung der von ihnen eingezahlten Spieleinsätze und der ausgezahlten Gewinne. In einem Verfahren kann diese genutzt werden, um die eigenen Ansprüche zu untermauern und erleichtert so die Beweisführung.

5.  Saldierung – Gewinne werden verrechnet

Sie können nur die Differenz des eingesetzten Geldes und der ausgezahlten Gewinne zurückverlangen. Online-Glücksspiel stellt nahezu immer ein Verlustgeschäft dar. Häufig werden hohe Summen verspielt, während nur geringe Gewinne erzielt, welche den Spieler lediglich zum Weiterspielen reizen sollen. Dementsprechend stehen den Auszahlungen oft hohe Einzahlungen gegenüber. Ein Vorgehen gegen den Anbieter kann Ihnen das verlorene Geld zurückbringen.

Sie benötigen Hilfe bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen einen Online-Glücksspielbetreiber?

Sollten Sie finanzielle Verluste bei Online-Casino Spiele erlitten haben und gegen den Anbieter vorgehen wollen, beraten wir Sie persönlich und kompetent bezüglich der Ihnen zustehenden Ansprüche und machen diese für Sie auch gerichtlich geltend. Unser qualifiziertes Team prüft Ihren konkreten Fall, erörtert die Erfolgsaussichten und berät Sie bei den Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin. Wir helfen gerne weiter.


Welche Ansprüche kann ich gegen ein Online-Casino geltend machen?

Es kommen Ansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung und deliktische Ansprüche in Betracht. Diese gründen sich zum einen auf § 812 Abs. 1 S. 1 BGB, da die Zahlungen aufgrund der Illegalität ohne rechtlichen Grund erfolgt sind und zum anderen auf § 823 II i. V. m. 4 IV GlüStV, da aufgrund der Illegalität ein Verstoß gegen eine Schutznorm vorliegt und daraus ein Schaden entstanden ist.

Wie lange kann ich verlorenes Geld vom Online-Casino zurückverlangen?


Der eigene Anspruch darf noch nicht verjährt sein. Grundsätzlich unterliegen Ansprüche einer dreijährigen Verjährung. Danach dürfen Sie nicht mehr geltend gemacht werden. Nach unserer Auffassung beginnt diese Frist mit der Kenntnisnahme davon, dass das genutzte Glücksspielangebot illegal war. Bleibt die Kenntnisnahme aus, verjährt der Schadensersatzanspruch gemäß § 199 Abs. 2 Nr. 1 BGB jedenfalls 10 Jahre nach seiner Entstehung.

Wie kann ich meinen Anspruch belegen?


Sie können von dem Glücksspielbetreiber eine Transaktionsliste anfordern. Dieser ist verpflichtet Ihnen diese auszuhändigen. Darin finden Sie eine Auflistung der von ihnen eingezahlten Spieleinsätze und der ausgezahlten Gewinne. In einem Verfahren kann diese genutzt werden, um die eigenen Ansprüche zu untermauern und erleichtert so die Beweisführung.

Quellen

Online-Casinos – Wie man das Geld zurückfordern kann | Rechtsanwalt HK (rechtsanwaltkaufmann.de)

Kanzlei Rechtsanwalt Hermann Kaufmann – Rechtsanwalt Kaufmann

Online-Casino muss Spieler Roulette-Verluste erstatten – Wirtschaft – SZ.de (sueddeutsche.de)

Online-Glücksspiel wird zum Milliardenrisiko für Paypal & Co. (handelsblatt.com)

Online-Casinos: Anzeige gegen Glücksspiel-Anbieter | tagesschau.de

Klage gegen Online-Casino: Spieler bekommt Verluste erstattet | tagesschau.de

VuR 2021, 231 – beck-online (LG Gießen, Urt. v. 21.01.2021, Az. 4 O 84/20)

Geld zurück für manche Zocker: Online-Casinos müssen Verluste erstatten – n-tv.de

Casinos im Internet: Das Spiel ist eröffnet – Wirtschaft – SZ.de (sueddeutsche.de)

Online-Casino: Strafjustiz legt sich mit Lottoland und Tipico an – Wirtschaft – SZ.de (sueddeutsche.de)

Übergangsregelung: Länder wollen Glücksspielregeln aufweichen | tagesschau.deOnline-Glücksspiel: Bislang verboten, künftig erlaubt | tagesschau.de

Kryptowährung gestohlen: Poly Network Hack erklärt
22
Sep

Kryptowährung gestohlen: Poly Network Hack erklärt

Kryptowährung gestohlen: Poly Network Hack erklärt
Foto von Tima Miroshnichenko von Pexels

600 Millionen in Kryptowährungen: Poly Network Hack

Erst kürzlich hatte ein Hacker, der als “Mr. White Hat” bezeichnet wird, die Plattform Poly Network gehackt und Kryptowährungen im Wert von über 600 Millionen USD gestohlen. Das Ganze geschah nach eigenen Angaben des Mr. White Hat nur, um auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Das Geld hat er wieder zurückgezahlt.

Wie konnte der Poly Network Hack geschehen?

Poly Network ist ein Gemeinschaftsprojekt, das letztes Jahr von Ontology, Neo und Switcheo ins Leben gerufen wurde. Ziel dabei ist es, ein Chain-übergreifendes Ökosystem aufzubauen, in welchem Nutzer des Protokolls Token über verschiedene Blockchains hinweg tauschen können – ein Interoperabilitätsnetzwerk (ION). 

Der Hacker konnte die Sicherheitsvorkehrungen der Website umgehen und die Einlagen von Zehntausenden Kundinnen und Kunden auf von ihm geleitete Nodes umschreiben. Er konnte sich selbst die Rechte an den Vermögenswerten übertragen und somit über diese verfügen. Diese Sicherheitslücke hatten die Betreiber von Poly Network übersehen.

Wie wurden rund 510 Millionen Euro an Kryptowährungen gestohlen?

Die Betreiber von Poly Network berichten, dass 273 Millionen USD von Ethereum, 85 Millionen USD aus dem Polygon Netzwerk und 253 Millionen USD von der Binance Smart Chain gestohlen wurden.

Das Team vom Poly Network konnte drei Wallet-Adressen identifizieren, auf die die gestohlenen Kryptowährungen übertragen wurden. Danach haben die Betreiber die Miner der Blockchains und Börsen dazu aufgefordert, alle Token von den genannten Adressen auf eine Blacklist zu setzen.

Obwohl der Hacker viele Hunderte Millionen Dollar stehlen konnte, haben nicht alle Transaktionen funktioniert. 33 Millionen USD an Tether wurden eingefroren. 

Das Poly Network Team hatte via Twitter den Hacker aufgefordert, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um das Geld wieder zurückzuzahlen, ansonsten würden weltweit Strafverfolgungsbehörden nach ihm suchen. Daraufhin zahlte er nach und nach das Geld an das kettenübergreifende DeFi-Protokoll (DeFi = dezentralisierte Finanzen) zurück. Mr. White Hat behauptete, dass es ihm nicht um das Geld ging. Er wollte Poly Network und allen, die ihr Geld dort anlegen, lediglich die Sicherheitslücken aufzeigen. Er lehnte daraufhin sogar Geld von Poly Network ab. 

Der größte Hack in der Geschichte der DeFi ist noch mal gut ausgegangen.

Kryptowährungen sichern, um einem Hack vorzubeugen

Der jüngste Hack hat bewiesen, wie anfällig aufkommende Crosschain-Protokolle für Cyberangriffe sind und wie vorsichtig man im Kryptoökosystem sein muss.

Wenn Sie sich besser absichern möchten, sollten Sie den Großteil Ihrer Kryptowährung auf einem privaten Ledger, also einem Code Storage aufbewahren.

Sind Sie von einem Kryptowährungshack betroffen?

Falls Sie Opfer eines Hacks geworden sind, dann setzen Sie sich schnellstmöglich mit den Betreibern der Plattform in Verbindung und kontaktieren Sie einen Anwalt. 

Herr Rechtsanwalt Kaufmann kann Ihnen helfen, den Rechtsweg zu bestreiten und Sie anwaltlich zu beraten und zu vertreten. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir helfen Ihnen, Ihre Schadensersatzansprüche durchzusetzen!


Was ist das Poly Network?

Poly Network ist ein Gemeinschaftsprojekt, das letztes Jahr von Ontology, Neo und Switcheo ins Leben gerufen wurde. Ziel dabei ist es, ein Chain-übergreifendes Ökosystem aufzubauen, in welchem Nutzer des Protokolls Token über verschiedene Blockchains hinweg tauschen können – ein Interoperabilitätsnetzwerk (ION).

Was sind Blockchains?


Blockchain ähnelt der normalen Buchführung, nur ist sie auf Anonymität und eben auf Kryptowährungen ausgelegt. Eine Blockchain ist eine verkettete Folge von Datenblöcken, die kontinuierlich weitergeführt wird. Die einzelnen Blöcke enthalten einen kryptografisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, Transaktionsdaten und einen Zeitstempel. Die Transaktionen bauen aufeinander auf und werden nach dem Konsensprinzip erstellt.

Wie wurde das Poly Network gehackt?


Erst kürzlich hatte ein Hacker, der als “Mr. White Hat” bezeichnet wird, die Plattform Poly Network gehackt und Kryptowährungen im Wert von über 600 Millionen USD gestohlen. Das Ganze geschah nach eigenen Angaben des Mr. White Hat nur, um auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Das Geld hat er wieder zurückgezahlt. Der größte Hack in der Geschichte der Kryptowährungen hat in den letzten Wochen Aufsehen erregt, denn es wurden über 600 Millionen USD an Kryptowährung gestohlen. Was der Grund und die Vorgehensweise des Hackers sind und was Sie tun können, um sich besser zu schützen, erfahren Sie hier.

Quellen

Poly Network: Kryptowährungen im Wert von bis zu 600 Millionen Dollar gestohlen | ZEIT ONLINE

The Poly Network Hack explained : CryptoCurrency (reddit.com)

Angriff auf Poly Network: Krypto-Hacker zahlt wohl alles zurück | tagesschau.de

Poly Network-Hack deckt DeFi-Fehler auf, aber die Community kommt zur Rettung – DigiDeutsche

Bitcoin Betrug - So ticken die Betrüger - Rechtsanwalt Kaufmann
04
Sep

Die Masche der Betrüger in den Bitcoin Betrugsfällen – Sind Sie sicher?

Bitcoin Betrug - So ticken die Betrüger - Rechtsanwalt Kaufmann
Foto von Tima Miroshnichenko von Pexels

Bitcoin Trader Betrug – Die Masche der Betrüger

Promis werben angeblich für Kryptowährungen wie Bitcoin und locken die Opfer in eine Falle, die sie eine Menge Geld kostet.

Bitcoin Betrug durch falsche Logos und Schlagzeilen

Thomas Gottschalk, Günther Jauch und Dieter Bohlen werden als Aushängeschilder für den umstrittenen Handel mit Bitcoins benutzt, obwohl diese nie etwas mit Bitcoins zu tun hatten. Die Täter basteln sich aus verschiedenen Interviews und Fotos der Promis eine täuschend echte Werbeanzeige oder einen Facebook-Post zusammen, in welchem etwa Thomas Gottschalk eine Bitcoin-Handelsplattform bewirbt.

Klickt das Opfer auf die Anzeige, landet es auf einen pseudo-journalistischen Artikel, der wie ein Zeitungsbericht ausgestaltet ist und den Opfern erklärt, wie diese Promis angeblich durch die Investition in eine Bitcoin-Handelsplattform reich werden und wie man das ganz einfach von zu Hause aus selbst schafft.

Unter der Verwendung falscher, markenrechtlich geschützter Logos (z. B. ARD oder ZDF) sieht das Ganze nach einem seriösen Medium aus. In dem Artikel ist ein Link, der zur beworbenen Plattform – der Website der Betrüger – führt.

Konto-Aktivierung ist der Schlüssel zu den Bitcoin Betrugsfällen

Ist das Opfer erst mal auf der Website der Täter angekommen, kann es Geld investieren und für einen gewissen Betrag Bitcoins kaufen. Wurde das Geld überwiesen, bekommt das Opfer eine E-Mail mit der Bitte, sich einen Account anzulegen und zur Verifikation seinen Personalausweis einzusenden.

Dieses Vorgehen öffnet sämtliche Tore für den Datenmissbrauch. Üblicherweise ist das Konto dann nicht aktiviert, aber das Geld ist weg. Die angeblichen Broker rufen aus sämtlichen EU und Nicht-EU Ländern an, um die Opfer bei Laune zu halten und die Täuschung aufrechtzuerhalten. Bereits Tausende sind auf diese Masche hereingefallen.

So gefährlich ist der Bitcoin Betrug

Durch die hohe Anzahl an Prominenten, die für diesen Bitcoin Betrug benutzt werden, müssen die Täter ein riesengroßes Netzwerk weltweit aufgebaut haben. Die Plattformen, über die die Opfer das Geld investieren, sind teilweise mehrsprachig ausgestaltet und die Ermittlungsbehörden können dem Geld nicht mehr schnell genug folgen. Denn die Betreiber sitzen wahrscheinlich in irgendwelchen Steuerparadiesen in der Karibik.

Der Bitcoin Trader Betrug ist sehr gut organisiert, sodass den Opfern vorgespiegelt wird, dass ihre Kontostände stetig steigen. Auf diese Weise wird von den Opfern umso mehr investiert und sollte ein Opfer dann sein Geld zur Auszahlung fordern, verlangen die Betreiber der Plattformen zunächst hohe Steuern und Gebühren. Ebenfalls eine Masche, um noch mehr Geld einzusammeln.

Was Sie tun können, wenn Sie Opfer eines Bitcoin Betrugs wurden!

In einer Phase der Niedrigzinsen suchen viele Menschen nach rentablen Geldanlagemöglichkeiten für ihre Altersvorsorge. Achten Sie also darauf, dass Sie auf Plattformen handeln, die ein Impressum mit einer ladungsfähigen Adresse haben und suchen Sie diese Adresse auf Google Maps, um sicherzustellen, dass es diese Adresse auch gibt.

Ist es schon zu spät und Sie befürchten ein Opfer von Bitcoin Trader Betrug geworden zu sein, so kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Anwalt und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Herr Rechtsanwalt Kaufmann steht Ihnen mit seiner jahrelangen Erfahrung im Wirtschaftsstrafrecht zur Seite und kann Ihnen helfen, den Rechtsweg zu bestreiten. Melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!


Wie funktioniert Bitcoin Betrug?

Die Opfer investieren Geld auf angeblichen Bitcoin-Handelsplattformen und kaufen Bitcoins. Möchten sich die Opfer dann ihr Geld auszahlen lassen, so verlangen die Betrüger hohe Gebühren und Steuern im Gegenzug. Aufrechnungen werden nicht zugelassen. Die Opfer zahlen viel und bekommen nichts.

Was kann man gegen Bitcoin Betrug unternehmen?


Im Vorfeld sollten Sie sich über die Finanzplattform informieren. Schauen Sie, ob Sie ein Impressum mit einer ladungsfähigen Adresse finden und überprüfen Sie mittels Google Maps, ob es diese Adresse irgendwo gibt. Haben Sie schon investiert, so sollten Sie mithilfe eines Anwalts bei der Polizei Anzeige erstatten und den Rechtsweg so schnell wie möglich bestreiten.

Was ist ein Bitcoin?


Bitcoin ist ein digitales Zahlungsmittel, eine sogenannte Kryptowährung, die aus Computercodes besteht. Das Wort Bitcoin besteht aus den Begriffen Bit (eine digitale Speichereinheit) und Coin (Münze auf englisch), bedeutet also “digitale Münze” und ist unabhängig von Staaten oder Banken. Entwickelt wurde Bitcoin im Jahr 2008 von Satoshi Nakamoto (ein Pseudonym).

Quellen

Abgasskandal-Wohnmobile-Diese Ansprüche stehen Ihnen zu? Rechtsanwalt Beratung
09
Aug

Abgasskandal Wohnmobile – Diese Ansprüche stehen Ihnen zu!

Foto von Kampus Production von Pexels

Wohnmobil-Abgasskandal: Fiat und Iveco

Nach dem Abgasskandal bei Pkw der Marken VW und Co. gibt es nun einen weiteren Abgasskandal bei Wohnmobilen der Marken Fiat und Iveco.

Versteckte Gebührenerhöhung in den allgemeinen GeschäftsbedingungeHintergrund zum Wohnmobil-Abgasskandal

Seit Sommer 2020 ist bekannt, dass viele Wohnmobile, wie unter anderem der Fiat Ducato, über illegale Abschalteinrichtungen verfügen. Während der Tests durch die Zulassungsbehörden aktivierten sich die Abschalteinrichtung automatisch, wodurch sich der Schadstoffausstoß der Wohnmobile im gesetzlichen Rahmen bewegte. Jedoch stießen diese bei normalem Gebrauch im Straßenverkehr bis zu 20-mal mehr Stickoxide aus, als zulässig ist.

Welche Marken sind vom Wohnmobil-Abgasskandal betroffen?

Betroffen von dem Wohnmobil Abgasskandal sind Fahrzeuge wie der Fiat Ducato mit Motoren der Abgasnorm 5 und 6 und einem Hubraum von 2,0 bis 3,0 Liter. Damit kann der Kreis der Wohnmobile auf Fahrzeuge mit dem Baujahr bzw. der Erstzulassung  2014 bis 2019 eingegrenzt werden. Zu beachten ist, dass diese Wohnmobile von Reisemobilanbietern wie Bürstner, Hymer, Carthago, Westfalia, Knaus, Pössl und Dethleffs als Basis verwendet und dann mit unterschiedlichen Ausstattungen und Varianten verkauft werden. Insofern sind nicht ausschließlich Fahrzeuge von Fiat- und Iveco-Händlern betroffen.

Welche Ansprüche stehen Betroffenen des Wohnmobil-Abgasskandals zu?

Betroffene des Wohnmobil-Abgasskandals können entscheiden, ob sie durch Rückgabe des Wohnmobils den Kaufpreis erstattet bekommen möchten oder ob sie Ausgleichszahlungen verlangen. Für bereits gefahrene Kilometer müssen sich Kläger jedoch eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen.

Sind Sie Besitzer eines Wohnmobiles der Marke Fiat oder IVECO?

Wenn Sie Besitzer eines der oben aufgeführten Wohnmobile sind, kann Herr Rechtsanwalt Kaufmann für Sie prüfen, ob Ihnen ein Anspruch auf Schadensersatz zusteht. Gegebenenfalls können wir Ihren Anspruch gerichtlich durchsetzen. Sie können uns dazu in unserer Kanzlei

unter der Nummer 04202 / 638370 erreichen.

Alternativ können Sie uns gerne eine Nachricht über unsere Homepage schreiben.


Was ist der Hintergrund zum Wohnmobil-Abgasskandal?


Wohnmobile u. a. von der Reihe Ducato der Marke Fiat haben einen höheren Schadstoffausstoß als gesetzlich erlaubt. Die Fahrzeuge hatten unerlaubte Abschalteinrichtungen, wonach bei Tests die Abgasreinigung heruntergefahren wurde, um für die Dauer eines Tests einen geringeren Schadstoffausstoß zu haben.

Welche Fahrzeuge sind vom Wohnmobil-Abgasskandal betroffen? Welche Motoren?

Betroffene Marken: VW, MB, Fiat, Iveco
Betroffene Händler: Pössl, Westfalia, Dethleffs, Hymer, Chausson, Pilote

Welche Ansprüche stehen Ihnen im Wohnmobil-Abgasskandal zu?

– Schadensersatz
– Kaufpreis und Auto zurückAusgleichszahlungen 
– beachte: Anrechnung der gefahrenen Kilometer

Quellen

Wie Banken Online Banking Sicherer machen können: Beispiel Binance Anti-Phishing -Rechtsanwalt-Kaufmann
01
Jul

Cybersecurity: So sorgen Banken für Sicherheit und Schutz vor Betrug im Online- und Telebanking

Foto von Rechtsanwalt Kaufmann

Was kann eine Bank tun, um Online- und Telebanking-Betrug vorzubeugen?

In der Zeit, in der Sie Ihre Bankgeschäfte erledigen, können Cyberkriminelle Ihre Daten ausspähen. Dies können Sie auch oftmals nicht verhindern. In einem solchen Fall ist es dann besonders wichtig, den Betrügern die Ausspähung dieser Daten zu erschweren und die Zahlungsvorgänge zureichend selbst zu autorisieren. Hierfür sind heutzutage mehrere Sicherheitsverfahren bekannt, die für den Betrüger ein Hindernis darstellen – und dabei bedeutet jedes zusätzliche Hindernis für Hacker mehr Schutz für Sie.

Sicherheit im Online-Banking durch Anti-Phishing-Code

Bei dem Anti-Phishing-Code handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion, die viele Banken den Benutzern zur Verfügung stellen. Dieser ermöglicht dem Verbraucher eine zusätzliche Sicherheitsebene im Online-Banking Bereich hinzufügen. 

Sobald Sie den Anti-Phishing-Code aktiviert haben, wird er Ihnen in allen echten, von Ihrer Bank gesandten E-Mails aufgezeigt. Mithilfe dieses Codes ist es Ihnen möglich, die echten E-Mails von Phishing-E-Mails zu unterscheiden und somit die Phishing-Versuche zu verhindern.

Der Anti-Phishing-Code wird von Ihnen persönlich eingerichtet. Achten Sie darauf, dass dieser nicht zu einfach zu erraten ist, aber von Ihnen problemlos erkannt werden kann. Für eine zureichende Sicherheit im Online-Banking und den optimalen Schutz vor einem Online-Banking-Betrug wird empfohlen, den Code regelmäßig zu aktualisieren.

Sicherer im Online-Banking durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung

Neben dem Anti-Phishing-Code arbeiten die Banken mit einer Technologie, die sich Zwei-Faktor-Authentifizierung nennt und den neuesten Sicherheitsstandards entspricht. Die zweistufige Art der Authentifizierung bietet dem Verbraucher eine sichere Kontoführung im Bereich des Online-Bankings, da die Identität der einzelnen Nutzer erst bestätigt wird, wenn zwei voneinander unabhängige Merkmale vorliegen. Eine Information allein reicht häufig nicht mehr aus, um Ihre Daten zu sichern und Sie vor einem Online-Banking-Betrug zu schützen.

Beim Vorgang dieser Zwei-Faktor-Authentifizierung werden Sie zunächst dazu aufgefordert, Ihre Zugangsdaten aus Benutzerkennung und Passwort einzugeben. Anschließend wird eine TAN, ein zufällig generierter Code, abgefragt. Dies ist auf mehrere Arten möglich, wobei sich die meisten Nutzer für die sogenannte pushTAN auf Ihrem Smartphone entscheiden. Hierbei handelt es sich um den soeben genannten zweiten Faktor, der beweist, dass der Zugriff von Ihnen persönlich autorisiert wurde. Mithilfe der Zwei-Faktor-Authentifizierung scheitern die meisten Online-Betrugsmaschen, da die Hacker aufgrund des Fehlens der zweiten Komponente mit den geklauten Daten nichts anfangen können.

Mittlerweile ist es sogar möglich, die Authentifizierung mit einem dritten Faktor für eine noch größere Sicherheit durchzuführen. Hierzu kann, wie von der Binance Academy dargestellt, ein “E-Mail Verification Code” als drittes Element abgefragt werden.

Mehr Sicherheit durch die Telebanking-PIN

Zuletzt steht Ihnen noch die Möglichkeit der Telebanking-PIN offen. Darunter ist Ihr persönlicher 5-stelliger Code zu verstehen, der neben Ihrer Zugangsnummer abgefragt wird. Diese beiden erhalten Sie direkt bei der Kontoeröffnung. Die Telebanking-PIN wird dabei ausschließlich für den Zugang zur telefonischen Kontoführung verwendet und bietet Ihnen somit auch nur in dem Bereich Sicherheit und Schutz vor Betrug.

Sind Sie vom Online- oder Telebanking-Betrug betroffen?

Sie sind trotz der zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen dennoch vom Online- oder Telebanking-Betrug betroffen und möchten wissen, welche Möglichkeiten Ihnen offenstehen? Falls dies der Fall sein sollte, steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Kaufmann mit seiner jahrelangen Expertise im Bank- und Kapitalmarktrecht sowohl für eine Beratung als auch die Eröffnung des Rechtsweges zur Seite. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir helfen Ihnen gerne weiter.


Inwieweit bietet der Anti-Phishing-Code Sicherheit im Online-Banking?


Bei dem Anti-Phishing-Code handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion, die viele Banken den Benutzern zur Verfügung stellen. Dieser ermöglicht dem Verbraucher eine zusätzliche Sicherheitsebene im Online-Banking Bereich hinzufügen. 
Sobald Sie den Anti-Phishing-Code aktiviert haben, wird er Ihnen in allen echten, von Ihrer Bank gesandten, E-Mails aufgezeigt. Mithilfe dieses Codes ist es Ihnen möglich, die echten E-Mails von Phishing-E-Mails zu unterscheiden und somit die Phishing-Versuche zu verhindern.
Der Anti-Phishing-Code wird von Ihnen persönlich eingerichtet. Achten Sie darauf, dass dieser nicht zu einfach zu erraten ist, aber von Ihnen problemlos erkannt werden kann. Für eine zureichende Sicherheit im Online-Banking und den optimalen Schutz vor einem Online-Banking Betrug wird empfohlen, den Code regelmäßig zu aktualisieren.

Wie kann die Zwei-Faktor-Authentifizierung das Online-Banking sicherer machen?

Neben dem Anti-Phishing-Code arbeiten viele Banken mit einer Technologie, die sich Zwei-Faktor-Authentifizierung nennt und den neuesten Sicherheitsstandards entspricht. Die zweistufige Art der Authentifizierung bietet dem Verbraucher eine sichere Kontoführung im Bereich des Online-Bankings, da die Identität der einzelnen Nutzer erst bestätigt wird, wenn zwei voneinander unabhängige Merkmale vorliegen. Eine Information allein reicht häufig nicht mehr aus, um Ihre Daten zu sichern und Sie vor einem Online-Banking Betrug zu schützen.
Beim Vorgang dieser Zwei-Faktor-Authentifizierung werden Sie zunächst dazu aufgefordert, Ihre Zugangsdaten aus Benutzerkennung und Passwort einzugeben. Anschließend wird eine TAN, ein zufällig generierter Code, abgefragt. Dies ist auf mehrere Arten möglich, wobei sich die meisten Nutzer für die so genannte pushTAN auf Ihrem Smartphone entscheiden. Hierbei handelt es sich um den soeben genannten zweiten Faktor, der beweist, dass der Zugriff von Ihnen persönlich autorisiert wurde. Mithilfe der Zwei-Faktor-Authentifizierung scheitern die meisten Online-Betrugsmaschen, da die Hacker aufgrund des Fehlens der zweiten Komponente mit den geklauten Daten nichts anfangen können.
Mittlerweile ist es sogar möglich, die Authentifizierung mit einem dritten Faktor für eine noch größere Sicherheit durchzuführen. Hierzu kann, wie von der Binance Academy dargestellt, ein “E-Mail Verification Code” als drittes Element abgefragt werden.

Wird auch im Telebanking zureichend Schutz geboten?

Hierbei steht Ihnen die Möglichkeit der Telebanking-PIN offen. Darunter ist Ihr persönlicher 5-stelliger Code zu verstehen, der neben Ihrer Zugangsnummer abgefragt wird. Diese beiden erhalten Sie direkt bei der Kontoeröffnung. Die Telebanking-PIN wird dabei ausschließlich für den Zugang zur telefonischen Kontoführung verwendet und bietet Ihnen somit auch nur in dem Bereich Sicherheit und Schutz vor Betrug.

Quellen

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