04202 / 6 38 37 – 0info@rechtsanwaltkaufmann.deTelefonsprechzeiten: Mo – Fr 9:00–12:00 / 14:00–17:00
Justitia-Statue mit Waage und Schwert vor Buerotuermen, Symbolbild fuer Bank- und Kapitalmarktrecht der Kanzlei Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Kryptowährungen & Recht

Von Krypto-Betrug bis Besteuerung: was Anleger bei Bitcoin, NFTs und Handelsplattformen rechtlich wissen müssen.

Greift die Einlagensicherung auch bei Kryptowährungen?

Nein, für Guthaben auf Krypto-Handelsplattformen gilt die gesetzliche 100.000-Euro-Sicherung nicht, wie die FTX-Insolvenz seit 2022 zeigt. Was die neue MiCA-Verordnung stattdessen an Schutz bietet und warum das keine Einlagensicherung ersetzt, erklärt der Artikel Einlagensicherung bei Kryptowährungen: Warum die FTX-Pleite zeigt, dass Anleger ungeschützt sind.

Welche Ansprüche habe ich gegen meine Krypto-Handelsplattform?

Arbeitet eine Krypto-Börse ohne die seit 2026 verpflichtende MiCAR-Zulassung, manipuliert Kurse oder verweigert Auszahlungen, kann das einen persönlichen Schadensersatzanspruch gegen die Verantwortlichen begründen. Welche Rechtsgrundlagen greifen und wie sich das von der Frage der Einlagensicherung unterscheidet, erklärt der Beitrag Ansprüche gegen die Krypto-Börse: Rechte bei Sperrung, Betrug und fehlender Lizenz.

Was gilt seit MiCAR für Krypto-Fonds in Deutschland?

Seit dem 30. Dezember 2024 regelt die EU-Verordnung MiCAR, ergänzt durch das deutsche KMAG, die Zulassung von Kryptowerte-Dienstleistern. Spezialfonds dürfen nach § 284 KAGB bis zu 20 Prozent direkt in Kryptowerte investieren, einen echten Bitcoin-ETF gibt es in der EU aber weiterhin nicht. Die vollständige Einordnung zu MiCAR, KAGB-Quote und der Bitcoin-ETF-Frage lesen Sie im Beitrag Krypto-Fonds in Deutschland: MiCAR, KAGB-Quote und Bitcoin-ETF-Frage.

Muss ich Krypto-Gewinne in der Steuererklärung angeben?

Ja, Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen und NFTs innerhalb eines Jahres nach dem Kauf sind grundsätzlich steuerpflichtig, wer sie verschweigt, riskiert ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Wie die Freigrenze von 1.000 Euro funktioniert und was das neue BMF-Schreiben vom 6.3.2025 für Anleger und NFT-Händler ändert, erklärt der Beitrag Steuern auf Kryptowährungen in Deutschland.

Wie erkenne ich Krypto-Betrug über Facebook und Instagram, und wie komme ich an mein Geld?

2026 läuft Krypto-Betrug über soziale Medien überwiegend nach dem Muster des Pig Butchering, oft verstärkt durch Deepfake-Videos angeblicher Prominenter. Welche Maschen aktuell verbreitet sind und wie Blockchain-Analyse, Strafanzeige und Bankenhaftung beim Zurückholen des Geldes helfen, erklärt der Beitrag Kryptobetrug über soziale Medien.

Was kauft man rechtlich, wenn man ein NFT kauft?

Ein NFT ist zunächst nur ein Blockchain-Eintrag, kein Eigentum an einer Sache und keine automatische Übertragung des Urheberrechts. Welche Nutzungsrechte tatsächlich eingeräumt werden, wie die MiCA-Verordnung NFTs einordnet und wie Sie sich gegen Rug Pulls und Fake-Marktplätze wehren, erklärt der Beitrag NFT kaufen und handeln: Rechtslage, Risiken und Ihre Rechte. Den technischen Vorgang des Prägens selbst, das Minting, samt Urheberrechtsfragen bei fremden Werken, ordnet der Beitrag NFT Minting rechtlich erklärt ein.

Was bedeutet NFT Minting rechtlich und welche Kosten entstehen dabei?

Minting wandelt eine digitale Datei unveränderlich in ein NFT um, rechtlich relevant sind dabei vor allem Urheberrecht bei fremden Werken, Verbraucherrecht beim Kauf und die MiCA-Verordnung. Wann das Minting fremder Werke eine Urheberrechtsverletzung sein kann und was seit 2024 für NFTs gilt, erklärt der Beitrag NFT Minting rechtlich erklärt: Bedeutung, Ablauf und rechtliche Einordnung.

Wie werden Kryptowährungen in Deutschland versteuert?

Gewinne aus Bitcoin, Ethereum und Co. sind nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei, davor gilt seit 2024 eine Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr. Wie sich die Freigrenze berechnet, was das BMF-Schreiben vom 6.3.2025 zu Staking und Lending klarstellt und welche Dokumentation das Finanzamt verlangt, erklärt der Ratgeber Steuern auf Kryptowährungen in Deutschland.

Relevante Rechtstipps

Smartphone mit Kryptowährungs-Kurscharts als Symbolbild für die Besteuerung von Kryptogewinnen in Deutschland7. August 20249 minSteuern auf Kryptowährungen in Deutschland: Freigrenze, Haltefrist und DokumentationGewinne aus Bitcoin, Ethereum und Co. sind nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei, davor gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr. Der Ratgeber erklärt § 23 EStG, das BMF-Schreiben vom 6.3.2025 zu Staking und Lending sowie die nötige Dokumentation.Weiterlesen →Grafische Darstellung von Kryptowährungssymbolen und Fondsanteilen als Sinnbild für Krypto-Fonds in Deutschland19. März 20244 minKrypto-Fonds in Deutschland: MiCAR, KAGB-Quote und Bitcoin-ETF-FrageKrypto-Fonds erlauben Anlegern, indirekt in Bitcoin und andere Kryptowerte zu investieren. Wie MiCAR und das deutsche KMAG den Markt seit Ende 2024 neu ordnen, was die 20-Prozent-Quote nach § 284 KAGB für Spezialfonds bedeutet, und warum es in der EU weiterhin keinen echten Bitcoin-ETF gibt.Weiterlesen →Smartphone mit Kryptowährungs-Wallet-App als Symbolbild für die fehlende Einlagensicherung bei Kryptobörsen7. Juli 20234 minEinlagensicherung bei Kryptowährungen: Warum die FTX-Pleite zeigt, dass Anleger ungeschützt sindFür Kryptowährungen gibt es keine gesetzliche Einlagensicherung wie bei Bankkonten. Die FTX-Insolvenz zeigt bis heute, was das für Anleger bedeutet, und die neue MiCA-Verordnung ändert daran im Kern nichts.Weiterlesen →Smartphone mit Social-Media-App als Symbolbild für Kryptobetrug über Facebook, Instagram und andere soziale Netzwerke4. April 20235 minKryptobetrug über soziale Medien: Maschen erkennen und Geld zurückholenKrypto-Betrug über Facebook, Instagram und Dating-Apps läuft 2026 überwiegend nach dem Muster des Pig Butchering, oft verstärkt durch Deepfake-Videos angeblicher Prominenter. Der Ratgeber zeigt die aktuellen Maschen, den Weg zur Geldrückholung über Blockchain-Analyse und Strafanzeige, sowie die Abgrenzung zu klassischem Anlagebetrug.Weiterlesen →Digitale Kunstgrafik als Symbolbild für NFT Minting und dessen rechtliche Einordnung4. August 20225 minNFT Minting rechtlich erklärt: Bedeutung, Ablauf und rechtliche EinordnungMinting bedeutet, eine digitale Datei unveränderlich auf der Blockchain zu verankern und als NFT handelbar zu machen. Rechtlich berührt das Urheberrecht, Verbraucherrecht und seit 2024 auch die MiCA-Verordnung, dieser Beitrag ordnet ein, worauf es dabei ankommt.Weiterlesen →Digitale Kunstgrafik auf einem NFT-Marktplatz als Symbolbild für den rechtssicheren Kauf und Handel von NFTs31. Mai 20228 minNFT kaufen und handeln: Rechtslage, Risiken und Ihre RechteWer ein NFT kauft, erwirbt einen Blockchain-Eintrag, nicht automatisch das Urheberrecht am Werk und in aller Regel kein Eigentum im juristischen Sinn. Der Beitrag erklärt Nutzungsrechte, die MiCAR-Einordnung, Betrugsmaschen wie Rug Pulls und das Widerrufsrecht bei NFT-Käufen.Weiterlesen →

Hinweis: Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen rechtlichen Information und stellt keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Für die Beurteilung Ihrer konkreten Situation wenden Sie sich bitte direkt an Rechtsanwalt Hermann Kaufmann. Eine rechtliche Prüfung Ihres Falls erfolgt erst im Rahmen eines Mandats. Die Inhalte sind teilweise KI-modifiziert und werden redaktionell geprüft.

Erstberatung

Betrifft Sie das Thema Kryptowährungen & Recht?

Schildern Sie Ihr Anliegen. Sie erhalten eine ehrliche Ersteinschätzung, ohne Verkaufsdruck.

Profile & Bewertungen