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Bank und Kapitalmarktrecht
30
Mrz

Zinsberechnung in langfristigen Sparverträgen

Derzeit beschweren sich viele Kunden der Sparkassen und weiterer Banken über eine fehlerhafte Zinsberechnung in ihren langfristigen Sparverträgen. Es geht hier um die Prämiensparverträge der Sparkassen und privater Banken, die in den 90er und 2000er Jahren besonders beliebt bei den Kunden gewesen sind. Diese enthalten eine Grund- oder Basisverzinsung und darüber hinaus noch eine jährliche...
25
Mrz

Piccor AG/Picam: Verluste, Schadensersatz und Strafverfahren

Das von der Piccor AG angebotene Anlagegeschäfte soll ein Schneeballsystem sein. Um zukünftigen Anleger zu gewinnen, wurde von die schweizerische Piccor AG mit einer immens hohen Rendite von 20 % geworben. Selbst beschreib sie ihre Leistung in nichtzutreffender Weise als „seriöse und sichere schweizerische Geldanlagen, die schon viele Jahre zuverlässig und erfolgreich gewesen ist“. Die...
19
Mrz

Bitcoin & Handelsplattformen – Risiken und Ansprüche

Grundsätzlich unterliegt der Betrieb einer Bitcoin-Handelsplattform – den sogenannten Bitcoin Exchanges – der Erlaubnispflicht und Regulierung der BaFin, soweit die gehandelte Kryptowährung selbst gewerblich als Ware gehandelt wird. Daraus folgt, dass die Regulierungstatbestände des Kreditwesengesetzes (KWG) und des  Zahlungsdienstaufsichtsgesetzes (ZAG) anwendbar sein könnten. Es sind verschiedenen Aufbauten der Handelsplattformen denkbar, welche einer Lizenz bedürfen. So...
Wirtschaftsstrafrecht-Rechtsanwalt-Kaufmann
13
Mrz

Sind die Anlegergelder der UDI Biogas 2011, UDI Sprint Festzins gefährdet?

Nach dem vielfachen Scheitern von Anlagen im Bereich der Immobilien und Schiffsfonds bot sich mit den „grünen Technologien“ eine Möglichkeit, zukunftsweisend zu investieren. Aber auch hier sind die Anleger vor den Gefahren des Marktes und dem Verlust ihres Geldes nicht gefeit.   So drohen die Kapitalanlagen UDI Biogas 2011 und UDI Sprint Festzins zu einem...
03
Mrz

Schadensersatz und die fehlerhafter Anlageberatung

Der Anleger hat bei seiner Kapitalanlage oftmals das Gefühl einen Glücksgriff gemacht zu haben – viel Rendite und ein geringes Verlustrisiko –, woraufhin der Kapitalanlagevertrag sogleich unterzeichnet wird. Der Vertrag zwischen dem Anlageberater und dem Anleger ist hier von großer Bedeutung. Sollten die Pflichten der Anlageberatung im Gespräch nicht eingehalten werden, resultiert dieses oftmals, trotz...
14
Feb

Welche rechtlichen Schritte bestehen bei Binären Optionen

Der Handel mit binären Optionen ist im Grunde das Wetten auf die Entwicklung des Kurses. Das heißt, dass kein Vermögenswert, sondern lediglich eine Wette, darauf platziert, dass ein bestimmtes Ereignis bei einem Produkt (Rohstoffe, Währungen, Aktien) oder Index eintritt – in der Regel das steigen oder sinken des Kurses innerhalb eines Zeitraumes. Wenn das Ereignis...
30
Aug

Geld bei ENVION AG VERLOREN?

  Die Envion AG sammelte Millionen Euro ein. Sie hatte keine BAFIN-Zulassung. Der Prospekt war falsch. Anleger fragen: Wo ist das Geld??   Seit Oktober 2017 war die Envion AG aktiv und sammelte Anlegergelder i.H.v. über 100 Millionen Euro ein. Die angeblich aus dem Herzen Berlins stammende, aber in Wirklichkeit in der Schweiz gegründete Gesellschaft...
27
Aug

Anleger gewinnt bei Wölbern Holland Fonds

    Anleger gewinnt Prozess. Prospekt nicht vollständig Zeichnet ein Anleger einen Fonds, so muss ihn die verkaufende Bank auf alle Änderungen des Prospektes hinweisen. Das Landgericht Hamburg verurteilte ein Kreditinstitut, welches den  Anleger nicht auf ein Bewertungsgutachten hingewiesen hatte, dass erst nach der Übersendung des Prospektes an den Anleger erstellt wurde (LG Hamburg vom 16.03.2018,...
01
Okt

BGH liest den Banken die Leviten

Der BGH setzt mit der Entscheidungsbegründung zu seinem Urteil vom 12. Juli 2016 (XI ZR 564/15) seine verbraucherfreundliche Rechtsprechung fort und liest den Banken die Leviten. Er bekräftigt seine strenge Rechtsprechung hinsichtlich der Deutlichkeitsanforderungen von Widerrufsbelehrungen in Verbraucherkreditverträgen. Die mit Spannung erwarteten Entscheidungsgründe, die der BGH am 30. September 2016 veröffentlichte, haben es in sich....
08
Sep

Der Widerrufsjoker „sticht“ weiterhin – Widerruf von Verbraucherkrediten auch nach Juni 2010 sehr oft möglich

Das OLG Nürnberg spricht Klartext und stellt in einem wegweisenden Urteil vom 01.08.2016 (14 U 1780/15) fest, dass viele Widerrufsbelehrungen zu Verbraucherdarlehensverträgen auch nach Juni 2010 fehlerhaft sind. Damit besteht für eine große Anzahl von Verbrauchern bundesweit die Möglichkeit, ab dem 11.06.2010 geschlossene Darlehensverträge noch heute wirksam zu widerrufen, um so aus der bestehenden Zinsbindung...
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