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Michelle Engelmann
Kryptowährungen richtig versteuern-Finanzamt
29
Dez

Kryptowährungen versteuern – So tricksen Sie das Finanzamt!

Kryptowährungen versteuern - So tricksen Sie das Finanzamt!
Eigene Darstellung

Kryptowährungen und das Finanzamt – So können Sie Kryptowährungen versteuern und Steuern sparen

Privatpersonen in Deutschland müssen sich selbst um die Versteuerung ihrer Kryptowährungen kümmern, denn die Plattformen behalten die Steuern nicht ein, wie das z. B. beim Aktienhandel der Fall ist. Wir erklären hier, wie das funktioniert.

WDa der Handel mit Kryptowährungen weiterhin boomt, ist die Frage nach den Steuern immer interessanter geworden. Ob und wie Sie BTC, ETH und Co. versteuern müssen, erklären wir Ihnen hier.

Wie werden Kryptowährungen versteuert?

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass Erträge aus dem Handel mit Kryptowährungen nicht genau so versteuert werden wie Erträge aus Aktien, Geldanlagen oder anderen Finanzgeschäften. Sie werden vom Finanzamt eher wie Gewinne durch Kunstwerke oder andere Wertgegenstände versteuert und können sogar steuerfrei sein. 

Um die Steuern zu berechnen, benötigt man zwei Werte. Zum einen den Ertrag bzw. den Gewinn aus dem Verkauf von Kryptos (Kryptotoken – Fiatwährung) und zum anderen die Zeitspanne, in der man die Kryptos besessen hat. Hat man die Kryptos über ein Jahr lang selbst besessen, ist der Verkauf steuerfrei. Auch die Höhe des Gewinns ist dann egal, man muss den Betrag nicht in der Steuererklärung angeben.

Hat man die Kryptos jedoch innerhalb von 12 Monaten wieder verkauft, sind die Gewinne aus den Verkäufen bis zu einer Freigrenze von 600 EUR steuerfrei. Aber Achtung, denn diese Freigrenze gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte innerhalb eines Jahres, § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG. Ist der Freibetrag nur um 1 EUR überschritten, ist der komplette Gewinn in voller Höhe zu versteuern. Der Ertrag bzw. der Gewinn wird dann zu den anderen Einkunftsarten (Mieteinnahmen, Gehalt, etc.) hinzugerechnet und mit dem individuellen Einkommenssteuersatz besteuert.

Auch Verluste (z. B. wegen Kursschwankungen oder Betrügereien) kann man ebenso als private Veräußerungsgeschäfte steuerlich geltend machen. Sie mildern die Steuerlast, da man sie mit den Gewinnen innerhalb eines Kalenderjahres verrechnen kann. Verluste können auch ohne Begrenzung vom Finanzamt in künftige Jahre vorgetragen werden, dann werden sie mit zukünftigen Gewinnen verrechnet.

Der Umtausch von Fiatgeld in Kryptos und umgekehrt ist nicht umsatzsteuerpflichtig (EuGH v.22.10.15, C-264/14, gilt auch für Deutschland). Anders liegt es aber bei Dienstleistungsgebühren für Plattformen und Walletdienste, denn deren Servicegebühren unterliegen der Umsatzsteuer wie andere Dienstleistungen auch. 

Der (Ver-)Kauf von Kryptotoken gegen andere Kryptotoken ist derzeit noch außerhalb der Zugriffsmöglichkeiten des Finanzamtes, sodass der Austausch von Kryptos untereinander steuerfrei ist. 

Coinbestände lassen sich verschenken und vererben, wenn die dafür nötigen Schlüssel und Daten komplett weitergegeben werden und die zwischengeschalteten Plattformen im Rahmen der KYC-Authentifizierung („Know Your Customer“) informiert und mit beteiligt werden. Der Wert der Kryptos wird nach dem Tages-Verkehrswert eingestuft (Stichtagsprinzip, etwa Tag des Todes oder der Schenkung), und wird zum gewöhnlichen Vermögen hinzugerechnet. Dies kann z. B. im Rahmen des Erbschaftsteuergesetzes zu einer zusätzlichen Steuerlast führen, wenn das vererbte Vermögen oberhalb der Freibeträge liegt.

Berechnung von Erträgen und Bestimmung der Haltedauer von Kryptowährungen

Man berechnet Erträge von Kryptowährungen wie folgt:

Verkaufspreis – Anschaffungskosten – Verkaufswerbungskosten = Ertrag


Um die Haltedauer von Kryptowährungen genau bestimmen zu können, sollte man die Transaktionslisten mit Datumsangaben als Nachweis aufbewahren. Hat man dies nicht getan, gilt die FIFO-Methode (First-In-First-Out). Diese Methode besagt, dass diejenigen Kryptos zuerst verkauft werden, die man auch zuerst angeschafft hat. Alternativ kann man sich auch für die LIFO-Methode (Last-In-First-Out) entscheiden. Sie besagt das Gegenteil der FIFO-Methode, also dass man die Kryptos zuerst verkauft, die man als letztes angeschafft hat.

Im Einzelfall hat jede Methode ihren Vorteil, aber Achtung: hat man sich einmal für eine Methode entschieden, kann man das Verfahren nicht mehr ändern!

Schauen Sie sich zu diesem Thema auch gerne folgenden Artikel an:

Haben Sie Probleme mit der Versteuerung von Kryptowährungen?

Falls Sie Fragen zu Ihrer Steuererklärung haben oder Sie rechtliche Hilfe benötigen, steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Kaufmann beratend zur Seite und beschreitet für Sie, falls nötig, den Rechtsweg. 

Sie können uns in unserer Kanzlei unter der Nummer 04202 / 6 38 37 0 erreichen oder schreiben Sie uns gerne eine Nachricht.

Die enthaltenen Informationen in diesem Artikel dienen allgemeinen Informationszwecken und beziehen sich nicht auf die spezielle Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person. Sie stellen keine betriebswirtschaftliche, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Im konkreten Einzelfall kann der vorliegende Inhalt keine individuelle Beratung durch fachkundige Personen ersetzen.


Was ist die FIFO-Methode bei der Versteuerung von Kryptowährungen?

Die First-In-First-Out-Methode (kurz: FIFO) unterstellt, dass die zuerst erworbenen Kryptos auch als Erste wieder verkauft werden. Dies ist in der Versteuerung von Kryptowährungen wichtig.

Was ist die LIFO-Methode bei der Versteuerung von Kryptowährungen?


Die Last-In-First-Out-Methode (kurz: LIFO) unterstellt, dass die zuletzt erworbenen Kryptos als Erste wieder verkauft werden. Dies ist ebenso in der Versteuerung von Kryptowährungen wichtig.

Welche Methode ist verbreiteter bei der Versteuerung von Kryptowährungen?


Die LIFO-Methode ist bei der Versteuerung verbreiteter, weil man dadurch alte Krypto-Bestände nach Ablauf der Haltezeit verkaufen kann, auch wenn man in den letzten 12 Monaten vor dem Verkauf weitere Kryptos zugekauft hat.

Quellen

https://taxfix.de/steuertipps/bitcoin-und-steuer/

https://bankenverband.de/blog/steuerfalle-kryptowahrungen-was-anleger-beim-kauf-von-bitcoin-und-co-wissen-mussen/

https://www.derstandard.de/story/2000131025035/neue-bitcoin-steuern-details-sorgen-fuer-diskussionen

Review Overview
Albert Moritz
SUMMARY

Interessanter Artikel-Danke!

5.0
Checkliste für den rechtssicheren Handel mit Kryptowährungen
25
Nov

Checkliste für den rechtssicheren Handel mit Kryptowährungen | Preview 2022

Foto von Alesia Kozik von Pexels

Rechtssicher mit Kryptowährungen handeln – die Checkliste

Sicherheit, Transparenz und Konvertibilität 

Wer sich in die digitale Welt der Kryptowährungen begibt, stellt nach einiger Zeit der Faszination fest, dass sich auch hier allgemeine Problemkreise des Wirtschaftens ergeben; insbesondere die Frage nach dem Schutz vor Hackerangriffen, Diebstahl oder Verlust, der Konvertibilität in Fiatwährungen wie den Euro oder Fragen zur Transparenz. Wir wollen hier ein wenig Klarheit schaffen.

Welche Plattformen zum sicheren Handel geeignet sind

Das Wichtigste zuerst: wo handel ich am sichersten? Seriöse Plattformen sind Etoro (Online-Broker), BSDEX (Krypto-Börse), Binance (Krypto-Börse), Justtrade (Neo-Broker), Kraken (Krypto-Börse), Nuri (Krypto-Bank), Coinbase (Krypto-Börse) oder Trade Republic (Neo-Broker).

Etoro hat seinen Hauptsitz auf Zypern, Binance (offiziell) in Malta, BSDEX in Stuttgart, Justtrade in Frankfurt a.M., Kraken und Coinbase in Kalifornien und Nuri und Trade Republic in Berlin. Wenn Sie eine Handelsplattform wählen, sollten Sie nach einem Impressum suchen. Finden Sie eine ladungsfähige Adresse (bitte immer überprüfen, diese könnten gefakt sein) und den Namen der Geschäftsführer, die Gesellschaftsform und sind AGB abrufbar, dann können Sie generell von einer seriösen Plattform ausgehen. Außerdem sollte die Plattform lizenziert sein. In Deutschland wird die Handelslizenzierung von der BaFin überwacht, denn der Handel mit Kryptowährungen ist gem. § 32 Abs. 1 KWG erlaubnispflichtig. Unter www.bafin.de können Sie das Unternehmensregister für deutsche Unternehmen mit einer Lizenz einsehen.

Welche Art von Investment wollen Sie mit Kryptowährungen eingehen?

Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, Ihr Geld in Kryptowährungen anzulegen. Sie können echte Kryptowährungen kaufen, in digitale Coins über ETPs investieren oder Krypto-Derivate kaufen. 

Die folgende Darstellung ist stark verkürzt. Bitte informieren Sie sich ggf. anderweitig noch genauer!

Wenn Sie echte Kryptowährungen kaufen möchten, dann sind auch wirklich digitale Coins Ihrem Kauf hinterlegt. Sie benötigen dazu eine Wallet, also eine digitale Geldbörse. Die Coins können Sie sich auszahlen lassen und auf Ihr eigenes Wallet transferieren. So können Sie Ihre Kryptos als echtes Zahlungsmittel nutzen. Der Kauf ist z. B. bei Krypto-Börsen möglich. Sie können mit wenigen Euros Bruchteile eines Coins erwerben. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Auf einem Krypto-Marktplatz sind die Preise fix und der Marktplatz vermittelt zwischen Verkäufer und Käufer. Auch über einen Online-Broker können Sie echte Coins kaufen, hier dienen sie aber eher als Spekulationsobjekt und werden meist nicht ausgezahlt.

Alternativ können Sie auch in digitale Coins über Krpyto-ETPs investieren. Hier besitzen Sie die Coins nicht wirklich. Sie sind wie Wertpapiere, die über eine Börse gehandelt werden. Der Handel ist auf die Öffnungszeiten der Börse beschränkt. In Krypto-ETPs können Sie zum Beispiel auch über einen Online-Broker investieren, was sehr einfach und intuitiv funktioniert. Die Coins lassen sich allerdings vornehmlich nicht auszahlen, denn sie dienen nur als Spekulationsobjekt.


Eine dritte Möglichkeit ist der Kauf von Krypto-Derivaten, wie zum Beispiel CFDs, Futures oder Optionsscheine. Auch hier erwerben Sie die Coins nicht wirklich, sondern wetten auf die Wertentwicklung (sowohl positiv als auch negativ). Ihren Einsatz können Sie mit Hebeln vergrößern. Ein Diebstahl durch einen Hackerangriff ist hier ausgeschlossen, sodass Sie sich nicht über die Verwahrung sorgen müssen. Derivate können Sie beispielsweise über einen Online-Broker handeln oder bei Filial- und Direktbanken kaufen. Über Banken lassen sich die Kryptowährungen einfach in Fiatwährungen umtauschen und sie können es einfach am Geldautomaten abheben. Jedoch sollten Sie nur Derivate nutzen, wenn Sie erfahrener sind!

Worauf Sie beim Kaufen und Handeln mit Kryptowährungen achten müssen

Sicherheit:

Suchen Sie sich einen seriösen Handelsplatz (wann von Seriosität ausgegangen werden kann, wurde eingangs dargestellt) und achten Sie auf Sicherheitsstandards wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Verwahrung. Legen Sie am besten eine externe Wallet an, auf der Sie den Großteil Ihrer Kryptos verwahren.

Kooperationspartner:

Achten Sie darauf, dass der Kooperationspartner, also meistens die Bank, seinen Sitz in Deutschland oder wenigstens in der EU hat. Außerdem sollte er über eine Lizenz verfügen und Einlagensicherung bieten.

Gebühren:

Bedenken Sie die Gebühren, die bei Transaktionen, Kreditkartenzahlungen oder Abhebungen anfallen. Etoro oder Justtrade stellen einen Spread in Rechnung, Binance und BSDEX beabsichtigen einen fixen prozentualen Anteil abzuschöpfen und Trade Republic verlangt eine Pauschale. 

Konvertibilität:

Mit einer Sepa-Überweisung können Sie (meist kostenfrei) Fiatwährungen auf eine Krypto-Plattform transferieren. Auch PayPal oder Kreditkartenzahlungen sind (bei manchen Börsen) möglich. Achten Sie auch darauf, dass sie EUR zu Coin und Coin zu EUR konvertieren können. 

Regulierung:

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst auf einer von staatlichen Institutionen regulierten Plattform handeln, denn nur diese sind wirklich sicher.

Steuern:

Der Handel mit Kryptowährungen ist steuerpflichtig. Verwenden Sie am besten einen Krypto-Broker, denn die Steuern sind hier überwiegend niedriger als bei Krypto-Börsen. Es kommt jedoch auch stark darauf an, ob sie kurzfristig oder langfristig investieren möchten.

Haben Sie Probleme mit dem sicheren Handel von Kryptowährungen?

Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann hat jahrzehntelange Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht und kann Ihnen helfen, etwaige Ansprüche gegen die Plattformen gerichtlich zu verfolgen. Auch bei generellen Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen mit unserer Expertise zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin und unser Team prüft Ihren Fall. Wir helfen Ihnen weiter!

Die enthaltenen Informationen in diesem Artikel dienen allgemeinen Informationszwecken und beziehen sich nicht auf die spezielle Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person. Sie stellen keine betriebswirtschaftliche, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Im konkreten Einzelfall kann der vorliegende Inhalt keine individuelle Beratung durch fachkundige Personen ersetzen.


Wo kauft man sicher Kryptowährungen?

Bitcoin, Ethereum und Co. kauft man am sichersten bei einem Krypto-Broker, weil diese staatlich reguliert und überwacht werden. Außerdem fallen hier regelmäßig weniger Steuern an. Zu empfehlen wäre Etoro.

Was sind die Vor- und Nachteile von Krypto-Brokern?


Vorteile: Viele Bezahlarten, staatlich reguliert und überwacht, hohe Sicherheit, einfach zu handhaben
Nachteile: Hohe Gebühren und begrenzte Anzahl an Kryptowährungen

Was sind die Vor- und Nachteile von Krypto-Börsen?


Vorteile: Geringe Gebühren beim Handel, viele Kryptowährungen, echter Kauf von Kryptowährungen
Nachteile: Geringe Sicherheit und eher für erfahrene Anleger

Quellen

https://blockchainwelt.de/krypto-boerse-vergleich/ 

https://www.handelsblatt.com/vergleich/bitcoin-kaufen/

Geschlossene Immobilienfonds - Die Warnliste - Rechtsanwalt Kaufmann
22
Okt

Banking-Betrug mit gefälschter Fax Anweisung – Das Urteil | 2021

Gefälschte Faxanweisungen-CEO Fraud
Twitter – Not Fake Fax

GmbH haftet für gefälschte Zahlungsanweisung per Fax – das Urteil

Der Zahler verletzt seine Pflichten, wenn er trotz entsprechender Vereinbarung mit dem Zahlungsdienstleister eine Faxanweisung nicht handschriftlich unterschreibt, sondern einen elektronisch übersandten und ausgedruckten Schriftzug als “Unterschrift” verwendet. Die Haftung des Zahlers für eine Zahlungsanweisung per Fax ist in § 675v II BGB aF (jetzt: § 675v III BGB) abschließend geregelt.

Betrug durch gefälschte Faxanweisung

Der BGH hatte in seinem Urteil vom 17.11.2020 – XI ZR 294/19 Fragen über die Haftung des Zahlers in Fällen der Ausführung von gefälschten Zahlungsanweisungen per Fax beantwortet.

Die klagende GmbH war Kundin bei der beklagten Bank, bei welcher sie ein Girokonto als Gehaltskonto unterhielt. Für Lohn- und Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter nutze sie Faxanweisungen, um die Zahlungsanweisungen zu autorisieren. Die Bank und die GmbH hatten im Juni 2010 schriftlich eine “Haftungsfreistellung für Faxanweisungen” vereinbart, die die Bank vorformulierte und vom Geschäftsführer der GmbH und der Leiterin ihrer Finanzbuchhaltung im Original unterschrieben wurde. In dieser war festgelegt, dass Faxanweisungen zur Autorisierung eines Zahlungsvorgangs durch Einwilligung von “zwei Unterschriftbevollmächtigen (…) unterzeichnet” sein mussten. Im Dezember 2015 waren der Geschäftsführer der Klägerin und die Finanzbuchhalterin, die nur mit einem zweiten Kontobevollmächtigten über das Gehaltskonto verfügungsberechtigt war, unterschriftsbevollmächtigt. 

Die Klägerin (GmbH) erklärte vor Gericht, dass die Finanzbuchhalterin durch eine Täuschung dazu gebracht worden ist, zwei von ihr elektronisch an einen vermeintlichen Berechtigten übermittelten und um den Namenszug des Geschäftsführers der GmbH ergänzt an sie zurückgesandten Faxanweisungen auszudrucken, selbst handschriftlich zu unterschreiben und per Fax an die Bank zu übersenden. Zuvor wurde der Finanzbuchhalterin durch einen Bankangestellten dazu geraten, statt der Faxanweisungen Überweisungsaufträge mittels des Electronic-Banking-Verfahrens zu erteilen. Sie bestand jedoch auf die Faxanweisungen und bestätigte diese telefonisch. Die Überweisungen wurden dann entsprechend ausgeführt und das Geld (über 2 Millionen Euro) wurde auf ein in den Faxanweisungen genanntes Konto bei einer Bank in Hongkong überwiesen.

Haftung der Bank bei Fax-Betrug

Der BGH erklärte zunächst, dass die klagende GmbH nach ihrem Vortrag einen Anspruch aus § 675u S. 1 und 2 Hs.2 BGB gegen die Bank schlüssig dargelegt hatte und demnach die Bank verpflichtet wäre, das Zahlungskonto wieder auf den Stand zu bringen, auf dem es sich ohne die Belastung durch den Fax-Betrug befunden hätte. Den Belastungsbuchungen lagen nicht autorisierte Zahlungsvorgänge zugrunde, die die GmbH rechtzeitig gemäß § 676b II 1 BGB angezeigt hatte. Der GmbH könne die Erklärung eines nicht vertretungsberechtigten Dritten nicht nach Rechtsscheingrundsätzen zugerechnet werden, weil die Regelungen in §§ 675j I, 675u S. 1 BGB abschließend seien.

Den Anforderungen der Haftungsfreistellungserklärung wurde von der Finanzbuchhalterin aufgrund des Fax-Betrugs nicht Genüge getan, auch nicht durch die telefonische Bestätigung der Zahlungsanweisungen. In der Haftungsfreistellung wurde das hohe Sicherheitsrisiko dargelegt, dass Fälschungen von Faxanweisungen geschehen können, wenn die Faxanweisungen nicht mit dem Originalschreiben erteilt werden. Dieses Risiko auszuschalten war girovertraglich geregelt. Die GmbH müsse sich auch nicht so behandeln lassen, als hätte sie die Zahlungsvorgänge autorisiert, weil die Bank die Fehler in den Faxen selbst nicht erkennen konnte. Das Fälschungsrisiko lag bei der Bank und konnte nicht durch die Haftungsfreistellungsklausel auf die GmbH abgewälzt werden, weil gemäß § 675j I 1 BGB der Zahlungsvorgang durch den Zahler (die GmbH) autorisiert werden muss.

Eine gegenteilige Vereinbarung ist unwirksam, §§ 134, 307 I, II BGB. Ein Haftungsausschluss nach § 676c Nr. 1 BGB greife ebenfalls nicht, da Bank-Betrug durch gefälschte Zahlungsanweisungen grundsätzlich nicht ungewöhnlich oder unvorhersehbar sei. Weiterhin müsse sich die GmbH nicht nach § 242 BGB entgegenhalten lassen, die Bank könne gemäß §§ 280 I, 278 BGB i.V.m. dem Girovertrag die Duldung der Rückbelastung des Gehaltskontos als Schadensersatz verlangen, weil dies eine verschuldensunabhängige Haftung der GmbH allein wegen einer Pflichtverletzung zur Grundlage hätte und eine Beweislastumkehr (in Bezug auf den Schaden) von der Bank zur GmbH zur Folge hätte. Außerdem sei der § 675v II BGB aF abschließend.

Haftung der GmbH bei Bank-Betrug durch gefälschte Faxanweisung

Das Berufungsgericht hatte jedoch zuvor festgestellt, dass die Bank nach § 242 BGB der GmbH einen Anspruch aus § 675v II BGB aF (§ 675v III BGB in jetziger Fassung) entgegenhalten könne. Da die Finanzbuchhalterin als Erfüllungsgehilfin der GmbH nach § 278 BGB eine Bedingung für die Nutzung des Verfahrens der “Zahlungsanweisungen per Fax” – und zwar, dass die Faxanweisungen nur mit der originalen Unterschrift des Geschäftsführers übermittelt werden durften – vorsätzlich verletzte, läge der Schaden der Bank in der Verpflichtung nach § 675u S. 2 BGB. Bei der Abwägung der Haftungsanteile nach § 254 I BGB müsste die GmbH allein haften.

Was Sie tun können, wenn Sie Opfer eines Bank-Betrugs geworden sind.

Sie sollten für Ihre Zahlungsanweisungen keinen unsicheren Weg nehmen, wie eine Faxanweisung, sondern die Überweisungsaufträge mittels des Electronic-Banking-Verfahrens übermitteln. 

Sollten Sie dennoch in eine ähnliche Lage geraten, steht Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann Ihnen mit seiner langjährigen Erfahrung im Bankrecht zur Verfügung. Er wird Ihnen helfen, etwaige Schadensersatzansprüche durchzusetzen und für Sie den Rechtsweg bestreiten.


Was ist ein Bank-Betrug?

Der Betrug ist ein Vermögensdelikt und ein Selbstschädigungsdelikt. Er ist in § 263 StGB geregelt und setzt voraus, dass der Täter bei dem Opfer durch Täuschung einen Irrtum erregt und das Opfer daraufhin über sein Vermögen verfügt und somit einen Schaden bei sich selbst oder bei einem Dritten verursacht. Der Täter muss vorsätzlich gehandelt haben.

Welche Strafe bekommt man für Bank Betrug?


Bei einem einfachen Betrug beträgt das Strafmaß Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe. Bei einem besonders schweren Fall ist eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vorgesehen, während eine Geldstrafe nicht mehr möglich ist. Wurde als Bande gehandelt, beträgt das Strafmaß Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren und in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Eine Geldstrafe ist nicht vorgesehen.

Was tun bei gefälschten Bankanweisungen?


Sie sollten für Ihre Zahlungsanweisungen keinen unsicheren Weg nehmen, wie eine Faxanweisung, sondern die Überweisungsaufträge mittels des Electronic-Banking-Verfahrens übermitteln. 
Sollten Sie dennoch in eine ähnliche Lage geraten, steht Herr Rechtsanwalt Hermann Kaufmann Ihnen mit seiner langjährigen Erfahrung im Bankrecht zur Verfügung. Er wird Ihnen helfen, etwaige Schadensersatzansprüche durchzusetzen und für Sie den Rechtsweg bestreiten.

Quellen

https://beck-online.beck.de/Dokument?vpath=bibdata%2Fzeits%2Fnzg%2F2021%2Fcont%2Fnzg.2021.939.1.htm&pos=4

https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/bgh-gmbh-haftet-fuer-von-ihr-bei-ihrer-bank-eingereichte-faxanweisung

https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl109s2355.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl109s2355.pdf%27%5D__1633588207143

Kryptowährung gestohlen: Poly Network Hack erklärt
22
Sep

Kryptowährung gestohlen: Poly Network Hack erklärt

Kryptowährung gestohlen: Poly Network Hack erklärt
Foto von Tima Miroshnichenko von Pexels

600 Millionen in Kryptowährungen: Poly Network Hack

Erst kürzlich hatte ein Hacker, der als “Mr. White Hat” bezeichnet wird, die Plattform Poly Network gehackt und Kryptowährungen im Wert von über 600 Millionen USD gestohlen. Das Ganze geschah nach eigenen Angaben des Mr. White Hat nur, um auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Das Geld hat er wieder zurückgezahlt.

Wie konnte der Poly Network Hack geschehen?

Poly Network ist ein Gemeinschaftsprojekt, das letztes Jahr von Ontology, Neo und Switcheo ins Leben gerufen wurde. Ziel dabei ist es, ein Chain-übergreifendes Ökosystem aufzubauen, in welchem Nutzer des Protokolls Token über verschiedene Blockchains hinweg tauschen können – ein Interoperabilitätsnetzwerk (ION). 

Der Hacker konnte die Sicherheitsvorkehrungen der Website umgehen und die Einlagen von Zehntausenden Kundinnen und Kunden auf von ihm geleitete Nodes umschreiben. Er konnte sich selbst die Rechte an den Vermögenswerten übertragen und somit über diese verfügen. Diese Sicherheitslücke hatten die Betreiber von Poly Network übersehen.

Wie wurden rund 510 Millionen Euro an Kryptowährungen gestohlen?

Die Betreiber von Poly Network berichten, dass 273 Millionen USD von Ethereum, 85 Millionen USD aus dem Polygon Netzwerk und 253 Millionen USD von der Binance Smart Chain gestohlen wurden.

Das Team vom Poly Network konnte drei Wallet-Adressen identifizieren, auf die die gestohlenen Kryptowährungen übertragen wurden. Danach haben die Betreiber die Miner der Blockchains und Börsen dazu aufgefordert, alle Token von den genannten Adressen auf eine Blacklist zu setzen.

Obwohl der Hacker viele Hunderte Millionen Dollar stehlen konnte, haben nicht alle Transaktionen funktioniert. 33 Millionen USD an Tether wurden eingefroren. 

Das Poly Network Team hatte via Twitter den Hacker aufgefordert, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um das Geld wieder zurückzuzahlen, ansonsten würden weltweit Strafverfolgungsbehörden nach ihm suchen. Daraufhin zahlte er nach und nach das Geld an das kettenübergreifende DeFi-Protokoll (DeFi = dezentralisierte Finanzen) zurück. Mr. White Hat behauptete, dass es ihm nicht um das Geld ging. Er wollte Poly Network und allen, die ihr Geld dort anlegen, lediglich die Sicherheitslücken aufzeigen. Er lehnte daraufhin sogar Geld von Poly Network ab. 

Der größte Hack in der Geschichte der DeFi ist noch mal gut ausgegangen.

Kryptowährungen sichern, um einem Hack vorzubeugen

Der jüngste Hack hat bewiesen, wie anfällig aufkommende Crosschain-Protokolle für Cyberangriffe sind und wie vorsichtig man im Kryptoökosystem sein muss.

Wenn Sie sich besser absichern möchten, sollten Sie den Großteil Ihrer Kryptowährung auf einem privaten Ledger, also einem Code Storage aufbewahren.

Sind Sie von einem Kryptowährungshack betroffen?

Falls Sie Opfer eines Hacks geworden sind, dann setzen Sie sich schnellstmöglich mit den Betreibern der Plattform in Verbindung und kontaktieren Sie einen Anwalt. 

Herr Rechtsanwalt Kaufmann kann Ihnen helfen, den Rechtsweg zu bestreiten und Sie anwaltlich zu beraten und zu vertreten. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir helfen Ihnen, Ihre Schadensersatzansprüche durchzusetzen!


Was ist das Poly Network?

Poly Network ist ein Gemeinschaftsprojekt, das letztes Jahr von Ontology, Neo und Switcheo ins Leben gerufen wurde. Ziel dabei ist es, ein Chain-übergreifendes Ökosystem aufzubauen, in welchem Nutzer des Protokolls Token über verschiedene Blockchains hinweg tauschen können – ein Interoperabilitätsnetzwerk (ION).

Was sind Blockchains?


Blockchain ähnelt der normalen Buchführung, nur ist sie auf Anonymität und eben auf Kryptowährungen ausgelegt. Eine Blockchain ist eine verkettete Folge von Datenblöcken, die kontinuierlich weitergeführt wird. Die einzelnen Blöcke enthalten einen kryptografisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, Transaktionsdaten und einen Zeitstempel. Die Transaktionen bauen aufeinander auf und werden nach dem Konsensprinzip erstellt.

Wie wurde das Poly Network gehackt?


Erst kürzlich hatte ein Hacker, der als “Mr. White Hat” bezeichnet wird, die Plattform Poly Network gehackt und Kryptowährungen im Wert von über 600 Millionen USD gestohlen. Das Ganze geschah nach eigenen Angaben des Mr. White Hat nur, um auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Das Geld hat er wieder zurückgezahlt. Der größte Hack in der Geschichte der Kryptowährungen hat in den letzten Wochen Aufsehen erregt, denn es wurden über 600 Millionen USD an Kryptowährung gestohlen. Was der Grund und die Vorgehensweise des Hackers sind und was Sie tun können, um sich besser zu schützen, erfahren Sie hier.

Quellen

Poly Network: Kryptowährungen im Wert von bis zu 600 Millionen Dollar gestohlen | ZEIT ONLINE

The Poly Network Hack explained : CryptoCurrency (reddit.com)

Angriff auf Poly Network: Krypto-Hacker zahlt wohl alles zurück | tagesschau.de

Poly Network-Hack deckt DeFi-Fehler auf, aber die Community kommt zur Rettung – DigiDeutsche

Bitcoin Betrug - So ticken die Betrüger - Rechtsanwalt Kaufmann
04
Sep

Die Masche der Betrüger in den Bitcoin Betrugsfällen – Sind Sie sicher?

Bitcoin Betrug - So ticken die Betrüger - Rechtsanwalt Kaufmann
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Bitcoin Trader Betrug – Die Masche der Betrüger

Promis werben angeblich für Kryptowährungen wie Bitcoin und locken die Opfer in eine Falle, die sie eine Menge Geld kostet.

Bitcoin Betrug durch falsche Logos und Schlagzeilen

Thomas Gottschalk, Günther Jauch und Dieter Bohlen werden als Aushängeschilder für den umstrittenen Handel mit Bitcoins benutzt, obwohl diese nie etwas mit Bitcoins zu tun hatten. Die Täter basteln sich aus verschiedenen Interviews und Fotos der Promis eine täuschend echte Werbeanzeige oder einen Facebook-Post zusammen, in welchem etwa Thomas Gottschalk eine Bitcoin-Handelsplattform bewirbt.

Klickt das Opfer auf die Anzeige, landet es auf einen pseudo-journalistischen Artikel, der wie ein Zeitungsbericht ausgestaltet ist und den Opfern erklärt, wie diese Promis angeblich durch die Investition in eine Bitcoin-Handelsplattform reich werden und wie man das ganz einfach von zu Hause aus selbst schafft.

Unter der Verwendung falscher, markenrechtlich geschützter Logos (z. B. ARD oder ZDF) sieht das Ganze nach einem seriösen Medium aus. In dem Artikel ist ein Link, der zur beworbenen Plattform – der Website der Betrüger – führt.

Konto-Aktivierung ist der Schlüssel zu den Bitcoin Betrugsfällen

Ist das Opfer erst mal auf der Website der Täter angekommen, kann es Geld investieren und für einen gewissen Betrag Bitcoins kaufen. Wurde das Geld überwiesen, bekommt das Opfer eine E-Mail mit der Bitte, sich einen Account anzulegen und zur Verifikation seinen Personalausweis einzusenden.

Dieses Vorgehen öffnet sämtliche Tore für den Datenmissbrauch. Üblicherweise ist das Konto dann nicht aktiviert, aber das Geld ist weg. Die angeblichen Broker rufen aus sämtlichen EU und Nicht-EU Ländern an, um die Opfer bei Laune zu halten und die Täuschung aufrechtzuerhalten. Bereits Tausende sind auf diese Masche hereingefallen.

So gefährlich ist der Bitcoin Betrug

Durch die hohe Anzahl an Prominenten, die für diesen Bitcoin Betrug benutzt werden, müssen die Täter ein riesengroßes Netzwerk weltweit aufgebaut haben. Die Plattformen, über die die Opfer das Geld investieren, sind teilweise mehrsprachig ausgestaltet und die Ermittlungsbehörden können dem Geld nicht mehr schnell genug folgen. Denn die Betreiber sitzen wahrscheinlich in irgendwelchen Steuerparadiesen in der Karibik.

Der Bitcoin Trader Betrug ist sehr gut organisiert, sodass den Opfern vorgespiegelt wird, dass ihre Kontostände stetig steigen. Auf diese Weise wird von den Opfern umso mehr investiert und sollte ein Opfer dann sein Geld zur Auszahlung fordern, verlangen die Betreiber der Plattformen zunächst hohe Steuern und Gebühren. Ebenfalls eine Masche, um noch mehr Geld einzusammeln.

Was Sie tun können, wenn Sie Opfer eines Bitcoin Betrugs wurden!

In einer Phase der Niedrigzinsen suchen viele Menschen nach rentablen Geldanlagemöglichkeiten für ihre Altersvorsorge. Achten Sie also darauf, dass Sie auf Plattformen handeln, die ein Impressum mit einer ladungsfähigen Adresse haben und suchen Sie diese Adresse auf Google Maps, um sicherzustellen, dass es diese Adresse auch gibt.

Ist es schon zu spät und Sie befürchten ein Opfer von Bitcoin Trader Betrug geworden zu sein, so kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Anwalt und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Herr Rechtsanwalt Kaufmann steht Ihnen mit seiner jahrelangen Erfahrung im Wirtschaftsstrafrecht zur Seite und kann Ihnen helfen, den Rechtsweg zu bestreiten. Melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!


Wie funktioniert Bitcoin Betrug?

Die Opfer investieren Geld auf angeblichen Bitcoin-Handelsplattformen und kaufen Bitcoins. Möchten sich die Opfer dann ihr Geld auszahlen lassen, so verlangen die Betrüger hohe Gebühren und Steuern im Gegenzug. Aufrechnungen werden nicht zugelassen. Die Opfer zahlen viel und bekommen nichts.

Was kann man gegen Bitcoin Betrug unternehmen?


Im Vorfeld sollten Sie sich über die Finanzplattform informieren. Schauen Sie, ob Sie ein Impressum mit einer ladungsfähigen Adresse finden und überprüfen Sie mittels Google Maps, ob es diese Adresse irgendwo gibt. Haben Sie schon investiert, so sollten Sie mithilfe eines Anwalts bei der Polizei Anzeige erstatten und den Rechtsweg so schnell wie möglich bestreiten.

Was ist ein Bitcoin?


Bitcoin ist ein digitales Zahlungsmittel, eine sogenannte Kryptowährung, die aus Computercodes besteht. Das Wort Bitcoin besteht aus den Begriffen Bit (eine digitale Speichereinheit) und Coin (Münze auf englisch), bedeutet also “digitale Münze” und ist unabhängig von Staaten oder Banken. Entwickelt wurde Bitcoin im Jahr 2008 von Satoshi Nakamoto (ein Pseudonym).

Quellen